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Celia Martinez Jimenez

Neue Horizonte: Spanien begrüßt einen Pionier

Pioneer Campus

Dr. Celia Martinez-Jimenez erhält das renommierte ATRAE-Stipendium und bringt ihr Fachwissen vom PioneerCampus ein, um die Altersforschung in Spanien voranzutreiben.

Celia Martinez wurde mit einem hoch begehrten ATRAE-Stipendium der spanischen Regierung ausgezeichnet, das darauf abzielt, führende wissenschaftliche Talente zu gewinnen und zu halten. Diese beträchtliche Förderung wird Celia ermöglichen, ihre Forschung auf dem Gebiet des Alterns weiter voranzutreiben, insbesondere durch die Untersuchung der molekularen Zusammenhänge zwischen Alterung und chronischen Krankheiten, wobei ein besonderer Schwerpunkt auf der Entschlüsselung der Auswirkungen der zellulären Vielfalt auf die Gewebefunktion liegt.

Mit zunehmendem Alter steigt das Risiko von Nebenwirkungen bei Medikamenten für Menschen über 65 Jahre, doch wirksame Instrumente zur Vorhersage solcher Nebenwirkungen sind nach wie vor nicht verfügbar. Die bahnbrechende Arbeit des Martinez-Jimenez-Labors hat bereits eine signifikante Zunahme der zellulären Heterogenität in der Leber während des Alterungsprozesses festgestellt und die Rolle polyploider Hepatozyten weiter untersucht. Mit Unterstützung des ATRAE-Stipendiums plant das Labor die Entwicklung fortschrittlicher menschlicher 3D-Leberorganoide, die den Alterungsprozess in einer kontrollierten Umgebung nachahmen. Dieser innovative Ansatz wird es ermöglichen, die Auswirkungen des Alterns auf den Arzneimittelstoffwechsel auf Einzelzellniveau genau zu untersuchen.

„Unser Ziel ist es, Wechselwirkungen zwischen Medikamenten vorherzusagen und zur Entwicklung neuer therapeutischer Strategien beizutragen, um Alterungserscheinungen pharmakologisch zu behandeln und das Auftreten altersbedingter Krankheiten zu reduzieren“, sagt Dr. Martinez-Jimenez.


"Die Leistung von Dr. Martinez-Jimenez spiegelt die wissenschaftliche Exzellenz wider, die wir am Pioneer Campus fördern möchten. Wir sind stolz darauf, ihre Pionierarbeit unterstützt zu haben, und freuen uns auf ihre weiteren Beiträge zur Altersforschung."
Maria Elena Torres-Padilla, Director of Biomedicine,  Pioneer Campus


Durch die Integration dieser 3D-Leberorganoide mit Einzelzell-Multiomik- und Funktionsassays möchte das Labor von Celia eine neuartige Plattform für die gründliche Prüfung der Wirksamkeit und Sicherheit von Medikamenten etablieren, die älteren Erwachsenen häufig gemeinsam verabreicht werden. Diese Forschung ist äußerst vielversprechend für die Entwicklung sicherer und wirksamerer Behandlungsschemata für eine alternde Weltbevölkerung.

Der Wechsel von Dr. Martinez-Jimenez ist ein spannender Meilenstein, der auf den bedeutenden Beiträgen und dem kooperativen Geist aufbaut, die sie in ihrer vorherigen Position am PioneerCampus geleistet hat.

„Die Unterstützung und das kooperative Umfeld am Pioneer Campus bildeten eine solide Grundlage für den Aufbau meiner Gruppe und die Weiterentwicklung unserer Arbeit zur zellulären Heterogenität im Alter und bei Krankheiten. Die Initiative und Vision des Pioneer Campus waren ausschlaggebende Gründe für meinen Beitritt. Die Unterstützung für innovative Wissenschaft ist von unschätzbarem Wert, und ich freue mich darauf, diese Dynamik bei meinem nächsten Schritt fortzusetzen.“

Wir gratulieren Dr. Martinez-Jimenez und ihrem Team herzlich zu diesem spannenden neuen Kapitel. Wir sind überzeugt, dass ihre bahnbrechende Forschung zu wichtigen Fortschritten auf dem Gebiet des Alterns und chronischer Krankheiten führen wird.

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Das ATRAE-Stipendium: Das ATRAE-Programm (Attraction and Retention) ist eine Initiative der spanischen Regierung, die von der staatlichen Forschungsagentur unter dem Ministerium für Wissenschaft, Innovation und Universitäten verwaltet wird. Als Teil des nationalen Plans Spaniens zur Gewinnung und Bindung von Spitzenkräften in Wissenschaft und Innovation richtet sich ATRAE an international anerkannte Forscher, die zuletzt im Ausland tätig waren. Das Programm bietet umfassende Unterstützung für ein drei- bis vierjähriges Forschungsprojekt, das das Gehalt des Hauptforschers, die Forschungsinfrastruktur einschließlich Laborausstattung und -modernisierung umfasst und zu einer festen Forschungsstelle in Spanien führen soll. Es steht allen Nationalitäten offen und fördert die Zusammenarbeit mit öffentlichen und privaten Universitäten, Forschungszentren und Gesundheitseinrichtungen in ganz Spanien.