Der Beitrag beleuchtete dabei Chancen und Risiken der sogenannten „Abnehmspritze“ und zeigt eindrücklich, wie sich bereits wenige Tage hochkalorischer Ernährung auf Körper und Gehirn auswirken können. Damit trägt die Produktion nicht nur zur Aufklärung über Adipositas bei, sondern stärkt auch das Bewusstsein für Prävention und neue therapeutische Ansätze.
Grundlage des Experiments war eine wissenschaftliche Studie, die mittlerweile in Nature Metabolism veröffentlicht wurde (Kullmann et al., 2025). Darin konnten WissenschaftlerInnen des IDM zeigen, dass bereits fünf Tage hochkalorischer Ernährung – zusätzlich 1500 kcal durch Snacks wie Schokolade oder Chips – die Insulinwirkung im Gehirn messbar verschlechtert. Bemerkenswert war, dass die reduzierte Insulinsensitivität sogar eine Woche nach Rückkehr zur normalen Ernährung bestehen blieb. Damit konnte erstmals nachgewiesen werden, dass schon kurzfristige Ernährungsumstellungen das Belohnungssystem im Gehirn beeinträchtigen können, was möglicherweise zur Entstehung von Adipositas und Typ-2-Diabetes beiträgt (link zur Studie).
Einen wissenschaftlich fundierten Faktencheck zu zentralen Aussagen rund um Abnehmspritze und Adipositas liefert Prof. Andreas Birkenfeld im Rahmen eines Thesenchecks (link zum Thesencheck).
Die Sendung ist bis 8. April 2029 in der ARD-Mediathek verfügbar.
Weitere Informationen zum Preis (Link zur Stiftung Gesundheit)