<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?>







  
  
  <rss version="2.0"
     xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
     xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
     xmlns:hmgu="https://www.helmholtz-munich.de/ns/rss/">
    <channel>
      <title>Helmholtz-Munich</title>
      <link>https://www.helmholtz-munich.de/</link>
      <description>Hier finden Sie alle Nachrichten des Helmholtz-Munich im Überblick.</description>
      <language>de-DE</language>
      
        <copyright>helmholtz-munich.de</copyright>
      
      <pubDate>Mon, 28 Sep 2026 13:36:05 +0200</pubDate>
      <lastBuildDate>Mon, 28 Sep 2026 13:36:05 +0200</lastBuildDate>
      <atom:link href="https://www.helmholtz-munich.de/iem/alle-news/feed.xml" rel="self" type="application/rss+xml" />
      <generator>TYPO3</generator>
      
        
          <item>
            <guid isPermaLink="false">news-8758</guid>
            <hmgu:parentId>news-8757</hmgu:parentId>
            <pubDate>Fri, 26 Sep 2025 09:34:36 +0200</pubDate>
            <title>Neurodermitis: wie ein Hautbakterium die Barriere stärken kann</title>
            <link>https://www.helmholtz-munich.de/newsroom/news/artikel/neurodermitis-wie-ein-hautbakterium-die-barriere-staerken-kann</link>
            <description>Das harmlose Hautbakterium Staphylococcus hominis kann eine Schlüsselrolle beim Schutz der Hautbarriere bei Neurodermitis spielen. Forschende der Universitätsmedizin Augsburg und von Helmholtz Munich haben dies gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen aus Freiburg, München und Dresden sowie mit Partnern in Schweden und der Schweiz herausgefunden. Die in der Fachzeitschrift Allergy jüngst veröffentlichte Studie entschlüsselt erstmals, wie das Zusammenspiel von Hautlipiden und Mikrobiom den Krankheitsverlauf beeinflusst.</description>
            
                <content:encoded><![CDATA[<p>Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler untersuchten, wie Hautfette und Mikroorganismen auf der Hautoberfläche bei Neurodermitis (atopischer Dermatitis) zusammenwirken. Auf erkrankter Haut ist die Zusammensetzung von Lipiden, also Fetten, und Mikroorganismen verändert und zeigt eine weniger vielfältige Wechselwirkung. Dabei entdeckten sie, dass das Bakterium <i>Staphylococcus hominis</i> in Hautmodellen sowohl krankheitstypische Lipide als auch Entzündungsreaktionen reduziert. Es verbesserte die Hautstruktur und regulierte bestimmte entzündungsfördernde Gene.</p>
<p>„Unsere Ergebnisse deuten darauf hin, dass <i>Staphylococcus hominis</i> als Gegenspieler zum potentiell krankmachenden <i>Staphylococcus aureus</i> wirkt“, sagt Dr. Matthias Reiger, Wissenschaftler am Institut für Umweltmedizin und Integrative Gesundheit und Leiter des Forschungsmanagements am Institut für Umweltmedizin bei Helmholtz Munich. „Das eröffnet neue Ansätze für die Behandlung von Neurodermitis, beispielsweise durch die gezielte Förderung nützlicher Hautbakterien.“</p>
<p>Gestörte Hautbarriere</p>
<p>Atopische Dermatitis ist eine der häufigsten chronisch-entzündlichen Hautkrankheiten. Sie betrifft bis zu 20 Prozent der Kinder und rund 10 Prozent der Erwachsenen. Neben Juckreiz und Ekzemen geht die Erkrankung mit einer gestörten Hautbarriere einher, die das Eindringen von Allergenen und Keimen erleichtert. Während das pathogene Bakterium <i>Staphylococcus aureus</i> als Treiber der Entzündung bekannt ist, rücken in der Forschung nun schützende Hautbewohner wie <i>Staphylococcus hominis</i> zunehmend in den Fokus.</p>
<p>Die Arbeiten sind in enger Kooperation mit der Technischen Universität München (Dr. Felix Lauffer), der Universität Freiburg (Prof. Dr. Natalie Garzorz-Stark) und der Firma Lipotype aus Dresden durchgeführt worden.</p>
<h3><span lang="FR" dir="ltr">Original-Publikation</span></h3>
<p><span lang="FR" dir="ltr">Bhattacharyya et al., 2025: </span><span lang="EN-US" dir="ltr">Skin Lipid–Microbe Interplay Links Staphylococcus hominis to Barrier Control in Adult Atopic Dermatitis.&nbsp;</span>Allergy. DOI: <a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/40874637/#full-view-affiliation-1" target="_blank" rel="noreferrer">10.1111/all.70028</a></p>]]></content:encoded>
              
            
              
                <category>Newsroom</category>
              
                <category>Featured Publication</category>
              
                <category>Environmental Health</category>
              
                <category>IEM</category>
              
            
            
              
              
              
              <enclosure url="https://images.admiralcloud.com/v5/deliverEmbed/1508053c-7e4c-4040-ad53-68b64f6825d7/image_webp/cropperjsfocus/1920/1920/95.99999999999997,224,768.0000000000001,512.0000000000001,0,1,1/384,256?poc=true" length="163942" type="image/jpg"/>
            
          </item>
        
          <item>
            <guid isPermaLink="false">news-7015</guid>
            <hmgu:parentId>news-6923</hmgu:parentId>
            <pubDate>Wed, 16 Jul 2025 09:47:00 +0200</pubDate>
            <title>Vier Eckpfeiler für eine gesunde Zukunft</title>
            <link>https://www.helmholtz-munich.de/newsroom/news/artikel/vier-eckpfeiler-fuer-eine-gesunde-zukunft</link>
            <description>Ein neuer Fachbeitrag in der medizinischen Fachzeitschrift The Lancet steht für eine bislang beispiellose Übereinstimmung zwischen ganzheitlichen wissenschaftlichen Rahmenkonzepten, die untersuchen, wie Veränderungen im Erdsystem – von globalem Artenverlust und Umweltverschmutzung bis hin zu Klimastörungen – die Grundlagen menschlicher Gesundheit und des Wohlbefindens untergraben. </description>
            
                <content:encoded><![CDATA[<p>Prof. Claudia Traidl-Hoffmann, Direktorin des Instituts für Umweltmedizin bei Helmholtz Munich, beschreibt als Ko-Autorin zusammen mit 15 weiteren international führenden Expertinnen und Experten wie eng die Krise der Erdsysteme mit der Gesundheit und dem Wohlbefinden der Menschen verzahnt ist und zeigt dringende Handlungsfelder auf. Der Kommentar markiert einen Fortschritt in der Forschungskoopertion, da führende Wissenschaftler:innen aus den Bereichen Planetary Health und Planetare Belastungsgrenzen an einer integrierten Herangehensweise arbeiten.</p>
<p class="paragraph">“Der Klimawandel prägt bereits jetzt unsere gesundheitliche Realität – von Allergien bis hin zu Infektionskrankheiten. Wir verfügen über das Wissen und die Werkzeuge, um Resilienz aufzubauen und Leben zu schützen,” so Traidl-Hoffmann.</p>
<h2>Jenseits des Klimawandels: eine ganzheitliche Perspektive auf Gesundheit</h2>
<p>Menschliches Handeln beeinflusst den Planeten in weitreichender Weise – und geht dabei weit über den Klimawandel hinaus. Bereits 2009 entwickelten Erdsystemwissenschaftler*innen das Konzept der „Planetaren Belastungsgrenzen“, welches neun kritische globale Prozesse definiert – einer davon ist der Klimawandel. Für diese Prozesse gibt es Grenzwerte, die eingehalten werden müssen, um innerhalb eines „sicheren Handlungsspielraums“ zu bleiben. Eine <a href="https://www.stockholmresilience.org/research/research-news/2023-09-13-all-planetary-boundaries-mapped-out-for-the-first-time-six-of-nine-crossed.html" target="_blank" rel="noreferrer">Bewertung aus dem Jahr 2023</a> zeigt, dass sechs von neun planetaren Belastungsgrenzen derzeit überschritten sind – was ein zunehmendes Risiko bedeutet, die lebenserhaltenden Systeme der Erde aus dem Gleichgewicht zu bringen.</p>
<p>Zudem gibt es mittlerweile <a href="https://planetaryhealthalliance.org/research-resources/?search=&amp;resource_type%5B%5D=61&amp;year_min=1979&amp;year_max=2025&amp;sort=" target="_blank" rel="noreferrer">zahlreiche Belege</a>, dass Veränderungen im Erdsystem eine akute Bedrohung für die menschliche Gesundheit darstellen – sei es durch Auswirkungen auf Luftqualität, Wasserversorgung, Nahrungsmittelproduktion, das Auftreten von Infektionskrankheiten oder die Bewohnbarkeit ganzer Regionen. Diese Sorgen führten zur Entstehung des Konzepts der Planetaren Gesundheit. Dieses Forschungsfeld befasst sich damit, wie menschliche Eingriffe in die natürlichen Systeme der Erde die Gesundheit beeinflussen – und wie Lösungen entwickelt werden können, die sowohl die Stabilisierung des Erdsystems ermöglichen als auch Gesundheit, Gerechtigkeit und soziale Teilhabe für alle sicherstellen.</p>
<p>„Vor zehn Jahren schloss sich die Planetary-Health-Gemeinschaft um die Erkenntnis zusammen, dass wir keine gesunden Menschen auf einem kranken Planeten haben können“, sagt Mitautor Dr. Sam Myers.</p>
<p>„Heute steht diese Zusammenarbeit mit den Forschenden im Bereich der Planetaren Belastungsgrenzen für eine weitere Reifung unseres Fachgebiets – ein Zusammenkommen der Erdsystemwissenschaften und der öffentlichen Gesundheitsforschung mit der Erkenntnis, dass die planetare Krise zu einer globalen Gesundheitskrise geworden ist.<br> Um eine lebenswerte Zukunft für die Menschheit zu sichern, müssen wir das Erdsystem stabilisieren. Wir verfügen nun über den wissenschaftlichen Rahmen, um die Stabilität des Erdsystems systematisch mit der menschlichen Gesundheit zu verknüpfen.“</p>
<p>„Die menschliche Gesundheit hängt von einem stabilen Erdsystem ab. Wenn wir jetzt handeln, können wir diesen Notfall der planetaren Gesundheit in eine Chance für Prävention, Gerechtigkeit und Wohlbefinden für alle verwandeln,“ erklärt Traidl-Hoffmann.</p>
<h2 class="paragraph">Vier Eckpunkte für Maßnahmen</h2>
<p>Der Kommentar hebt die Bedeutung integrierter Überwachung, gerechtigkeitsorientierter Politik und von Kommunikationsstrategien hervor, die über die wissenschaftliche Gemeinschaft hinauswirken. Er benennt vier zentrale Handlungsfelder, die von Forschenden und Praktiker*innen gleichermaßen als essenziell angesehen werden:</p><ul> 	<li>Überwachung von Erdsystem und menschlicher Gesundheit: Systematische Untersuchung der Gesundheitsauswirkungen von Veränderungen im Erdsystem, mit kontinuierlich aktualisierten Daten, um Bedrohungen zu bewerten und fundierte Entscheidungen zu ermöglichen.</li> 	<li>Gerechtigkeitsorientierte Politik: Sicherstellung des universellen Zugangs zu lebenswichtigen Ressourcen für alle – bei gleichzeitiger Berücksichtigung der unverhältnismäßigen Auswirkungen von Veränderungen im Erdsystem auf künftige Generationen, indigene Bevölkerungen und marginalisierte Gemeinschaften, die am wenigsten zur Destabilisierung des Erdsystems beigetragen haben.</li> 	<li>Tatsächliche Kosten-Nutzen-Rechnung: Offenlegung der versteckten Gesundheitskosten durch Umweltzerstörung und der realen Vorteile des Schutzes der Natur für den Menschen, um effiziente Veränderungen zu identifizieren – etwa würde die Transformation des globalen Ernährungssystems deutlich weniger kosten als die derzeit entstehenden verdeckten Schäden.</li> 	<li>Integrierte Kommunikation: Förderung des Verständnisses, dass Umweltprobleme die Gesundheit, Sicherheit und das Wohlergehen aller bedrohen – und gleichzeitig Wege für gemeinsames Handeln aufzeigen.</li> </ul><p>„Als Ärztin sehe ich die Symptome – Hitzestress, Atemwegserkrankungen, die Allergie-Epidemie – aber die Wissenschaft liefert uns das Rezept: systemischer Wandel für einen gesünderen Planeten und gesündere Menschen“, erklärt Claudia Traidl-Hoffmann.</p><div class="well"><h3 class="paragraph">Original Publikation</h3>
<p class="paragraph"><a href="https://www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140-6736(25)01256-5/fulltext" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140-6736(25)01256-5/fulltext</a></p>
<h3 class="paragraph">Weitere Informationen</h3>
<p class="paragraph"><a href="https://planetaryhealth.jhu.edu/news/7-15-25-new-commentary-connecting-planetary-boundaries-planetary-health/" target="_blank" rel="noreferrer">Zur Originalmeldung</a></p>
<p class="paragraph">Mehr zum Thema “Planetary Health”:&nbsp;<a href="https://planetaryhealthalliance.org/what-is-planetary-health/" target="_blank" rel="noreferrer">Planetary Health Alliance</a>&nbsp;</p>
<p class="paragraph">Mehr zum Thema Planetary Boundaries”: <a href="https://www.pik-potsdam.de/en/output/infodesk/planetary-boundaries" target="_blank" rel="noreferrer">Potsdam Institute for Climate Impact Research (PIK)</a>&nbsp;und&nbsp;<a href="https://www.planetaryhealthcheck.org" target="_blank" rel="noreferrer">Planetary Health Check</a></p></div>]]></content:encoded>
              
            
              
                <category>Newsroom</category>
              
                <category>Prevention</category>
              
                <category>Startseite</category>
              
                <category>Environmental Health</category>
              
                <category>IEM</category>
              
            
            
              
              
              
              <enclosure url="https://images.admiralcloud.com/v5/deliverEmbed/e98b10a9-762e-4b11-a6d0-226731e7d571/image_webp/cropperjsfocus/1920/1920/0,0,3840,2160,0,1,1/1920.0000000000002,1080?poc=true" length="397128" type="image/jpg"/>
            
          </item>
        
          <item>
            <guid isPermaLink="false">news-7076</guid>
            <hmgu:parentId>news-6983</hmgu:parentId>
            <pubDate>Fri, 06 Jun 2025 14:51:00 +0200</pubDate>
            <title>Kanert-Preis für Allergieforschung geht an Dr. Matthias Reiger</title>
            <link>https://www.helmholtz-munich.de/newsroom/news/artikel/kanert-preis-fuer-allergieforschung-geht-an-dr-matthias-reiger</link>
            <description>Im Rahmen des 37. Allergie-Kolloquiums des Forschungszentrums Borstel wurde Dr. Matthias Reiger mit dem Kanert-Preis für Allergieforschung ausgezeichnet. Der Wissenschaftler erhält die Auszeichnung für ein Forschungsprojekt zur Anwendung von Nanopore-Sequencing in der Neurodermitisforschung.</description>
            
                <content:encoded><![CDATA[<p>Die Deutsche Stiftung Kanert für Allergieforschung hat sich zum Ziel gesetzt, die Forschung auf dem Gebiet der allergischen Erkrankungen zu fördern, und honoriert mit diesem Preis herausragende Forschungsprojekte, die sich mit der Zukunft der Allergologie befassen.</p>
<p>Das prämierte Projekt „Nanopore-Sequencing: Anwendungsmöglichkeit in der Neurodermitisforschung“ von Matthias Reiger widmet sich dem Mikrobiom der Haut und dessen Anwendung und Nutzbarmachung im Bereich der Neurodermitis. Im Rahmen der Preisverleihung stellte er das Vorhaben dem Fachpublikum und dem Stifterehepaar vor.</p>
<p>Der mit 20.000 Euro dotierte Kanert-Preis wird seit den 1990er-Jahren vergeben und richtet sich gezielt an neu geplante Projekte, die auf aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen aufbauen. In der Vergangenheit wurden zahlreiche Forschungsgruppen im deutschsprachigen Raum ausgezeichnet, unter anderem zu Themen wie Mastzellforschung, Kontaktallergien oder Anaphylaxie.</p>
<p>Vor 20 Jahren ging der Preis bereits an Prof. Claudia Traidl-Hoffmann, die heute das Institut für Umweltmedizin bei Helmholtz Munich leitet.</p>
<p>„Wir freuen uns, auch in diesem Jahr wieder innovative Forschungsprojekte zu unterstützen, die einen bedeutenden Beitrag zur Allergieforschung leisten“, sagte Prof. Uta Jappe, Mitglied des Kuratoriums der Stiftung, im Rahmen der feierlichen Preisverleihung und betonte, dass „die eingereichten Projekte das große Engagement und die Kreativität der Forscherinnen und Forscher in diesem wichtigen Bereich zeigen.“</p>]]></content:encoded>
              
            
              
                <category>Newsroom</category>
              
                <category>Awards &amp; Grants</category>
              
                <category>Environmental Health</category>
              
                <category>IEM</category>
              
            
            
              
              
              
              <enclosure url="https://images.admiralcloud.com/v5/deliverEmbed/0fbb9434-ca0a-4e92-8a82-dd7a5d96c8f9/image_webp/cropperjsfocus/1920/1920/622.7762039660053,216,2594.4475920679893,1728.0000000000002,0,1,1/1297,864?poc=true" length="296656" type="image/jpg"/>
            
          </item>
        
          <item>
            <guid isPermaLink="false">news-7073</guid>
            <hmgu:parentId>news-6980</hmgu:parentId>
            <pubDate>Wed, 04 Jun 2025 10:34:00 +0200</pubDate>
            <title>Hitzeaktionstag 2025 – Gesundheitliche Risiken durch Hitze im Blick </title>
            <link>https://www.helmholtz-munich.de/newsroom/news/artikel/hitzeaktionstag-2025-gesundheitliche-risiken-durch-hitze-im-blick</link>
            <description>Unter dem Motto „Hitzeschutz für alle“ macht anlässlich des Hitzeaktionstags ein breites Bündnis aus Akteuren des Gesundheitswesens und weiterer Organisationen - darunter auch Helmholtz Munich – auf die gesundheitlichen Risiken durch hohe Temperaturen aufmerksam. </description>
            
                <content:encoded><![CDATA[<p>Wie aus einer <a href="https://www.aerzteblatt.de/news/zahl-der-hitzetage-in-deutschland-hat-sich-verdoppelt-879614eb-7159-4735-b691-839681547b14" target="_blank" rel="noreferrer">aktuellen Auswertung</a> hervorgeht hat Deutschland in den vergangenen zwölf Monaten rund doppelt so viele extreme Hitzetage erlebt, wie in einem Szenario ohne den Einfluss des Klimawandels. &nbsp;</p>
<p>Der gemeinsamen Initiative von Bundesärztekammer, Deutscher Allianz Klimawandel und Gesundheit e.V. (KLUG), AWO Bundesverband, Deutscher Krankenhausgesellschaft, Deutschem Pflegerat, GKV-Spitzenverband und der Klima-Allianz Deutschland haben sich 87 Institutionen und Verbände angeschlossen (<a href="https://hitzeaktionstag.de/partner" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://hitzeaktionstag.de/partner</a>). Auch Helmholtz Munich unterstützt die Aktion – mit dem Ziel, auf Basis wissenschaftlicher Erkenntnisse die gesundheitlichen Auswirkungen von Hitze besser zu verstehen und evidenzbasierte Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung mitzugestalten.&nbsp;</p>
<p>Das Bewusstsein für die gesundheitlichen Folgen von Hitze und wirksame Schutzmaßnahmen, insbesondere für besonders gefährdete Gruppen, ist in Teilen der Bevölkerung und in verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen noch ausbaufähig. Der Hitzeaktionstag möchte dazu beitragen, Aufmerksamkeit zu schaffen und präventives Handeln zu fördern.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
              
            
              
                <category>Newsroom</category>
              
                <category>Environmental Health</category>
              
                <category>EPI</category>
              
                <category>IEM</category>
              
            
            
              
              
              
              <enclosure url="https://images.admiralcloud.com/v5/deliverEmbed/59e3c80c-d24b-44cd-b826-f703d4862d5f/image_webp/cropperjsfocus/1920/1920/218.2212387108415,59.9896860986547,791.5467422096318,527.2,0,1,1/395.5,263.5?poc=true" length="84230" type="image/jpg"/>
            
          </item>
        
          <item>
            <guid isPermaLink="false">news-7041</guid>
            <hmgu:parentId>news-6948</hmgu:parentId>
            <pubDate>Tue, 29 Apr 2025 09:00:00 +0200</pubDate>
            <title>PollDi App lindert Heuschnupfen-Beschwerden spürbar </title>
            <link>https://www.helmholtz-munich.de/newsroom/news/artikel/polldi-app-lindert-heuschnupfen-beschwerden-spuerbar</link>
            <description>Eine von Helmholtz Munich in Kooperation mit der Universität Augsburg durchgeführte Studie zeigt: Die App PollDi verbessert die Lebensqualität von Menschen mit Gräserpollenallergie. Besonders die Vollversion mit Pollenprognose, Luftdaten und Symptomtagebuch reduzierte Beschwerden messbar – und demonstriert eindrucksvoll das Potenzial digitaler Gesundheitsanwendungen.</description>
            
                <content:encoded><![CDATA[<h2>Studie untersucht Einfluss von App-Funktionen</h2>
<p>Zwischen Mai und August 2023 nahmen in Augsburg 167 Personen mit Gräserpollenallergie an der Studie des Instituts für Umweltmedizin und Integrative Gesundheit der Medizinischen Fakultät der Universität Augsburg teil. Die Teilnehmenden wurden in drei Gruppen aufgeteilt – alle nutzten dieselbe App, jedoch mit unterschiedlich vielen Funktionen. Ziel der Studie war es, herauszufinden, ob und wie stark sich die Nutzung der App und ihrer unterschiedlichen Funktionsumfänge auf Symptome und Wohlbefinden auswirkt. Eine Gruppe erhielt in einer Basisversion der App lediglich innovativ und interaktiv aufbereitete Informationen rund um Allergien. Eine weitere Gruppe erhielt zusätzlich noch Zugang zu einem täglich ausfüllbaren Symptomtagebuch. Die Vollversion der App beinhaltete neben diesen beiden Komponenten noch eine Pollen- und Luftschadstoffvorhersage.</p>
<h2>Bessere Lebensqualität durch digitale Unterstützung</h2>
<p>Alle Teilnehmenden berichteten über eine gesteigerte Lebensqualität nach der Nutzung der App – unabhängig vom Funktionsumfang. Besonders auffällig war jedoch: Personen mit Zugang zur Vollversion der App berichteten über geringere Symptome, fühlten sich im Alltag weniger eingeschränkt und nahmen häufiger antiallergische Medikamente ein – ein möglicher Hinweis auf zuverlässigere Durchführung der Therapieempfehlungen.</p>
<h2>Maschinelles Lernen erstellt Vorhersagen für Symptome</h2>
<p>Die Studie erarbeitete mit Hilfe von Maschinellem Lernen (ML) eine Vorhersagefunktion für die beim Nutzer zu erwartenden allergischen Beschwerden. Mit hoher Genauigkeit konnten auf Basis von Nutzerdaten und Umweltfaktoren tagesaktuelle Symptome an Nase und Augen vorhergesagt werden. „Das zeigt, welches Potenzial digitale Tools haben, wenn wir sie gezielt mit hochwertigen Daten füttern“, so Dr. Stefanie Gilles, Forschungsgruppenleiterin für Umweltimmunologie am Institut für Umweltmedizin bei Helmholtz Munich und Fachbereichsleiterin der Umweltimmunologie in der Augsburger Umweltmedizin, die die App maßgeblich zusammen mit ihren Doktoranden, Caroline Holzmann und Johannes Karg, entwickelt hat.</p>
<h2>Digitale Gesundheitsanwendungen mit nachweislichem Nutzen</h2>
<p>Die Ergebnisse unterstreichen den Mehrwert digitaler Gesundheitsanwendungen bei chronischen Erkrankungen wie Allergien – vorausgesetzt, sie bieten mehr als nur ein Tagebuch. „Unsere Studie zeigt, dass eine mit hohem Qualitätsanspruch entwickelte und auf die Bedürfnisse der Betroffenen zugeschnittene App Menschen mit Heuschnupfen wirklich hilft, kompetenter und selbstbestimmter mit ihren Beschwerden umzugehen, ihre Exposition gegenüber Pollen und ihre Medikation selbst zu steuern und dadurch Lebensqualität zu gewinnen. Gesundheitstools können eine gute Möglichkeit sein, Menschen zu ermutigen ihre Gesundheit und ihr Wohlbefinden selbst aktiv mit in die Hand zu nehmen. “, so Prof. Claudia Traidl-Hoffmann, Direktorin des Instituts für Umweltmedizin bei Helmholtz Munich und Professorin an der Universität Augsburg. Der Schlüssel zum Erfolg liege in der Kombination aus persönlichem Symptom-Tracking, fundierter Information und zuverlässiger Pollenprognose.</p>
<p>Die PollDi-App punktet durch innovative Nutzung technischer Möglichkeiten und kreative Aufbereitung von Informationen. Aktuelle Informationen über Allergien werden als Quiz oder Funfacts präsentiert. Für die Pollenvorhersage wurde eigens ein Vorhersagemodell erstellt, welches anhand der Augsburger Echtzeitmessdaten der letzten sechs Jahre trainiert wurde und auch Wetterinformationen mit einbezieht. Zudem hatte ein Teil der Proband:innen ein bereits mehrfach in Studien erprobtes Symptomtagebuch zur Verfügung, das Input für die personalisierten Symptomvorhersagen liefert. Ansprechendes Design und benutzerfreundliche Oberflächen runden das User-Erlebnis ab.</p>
<p>Die Studie liefert nicht nur neue Erkenntnisse für die Allergieforschung, sondern auch wichtige Impulse für die Weiterentwicklung digitaler Gesundheitsanwendungen – mit dem Ziel, den Alltag von Patient:innen gezielt zu verbessern.</p>]]></content:encoded>
              
            
              
                <category>Newsroom</category>
              
                <category>Climate &amp; Health</category>
              
                <category>Environmental Health</category>
              
                <category>IEM</category>
              
            
            
              
              
              
              <enclosure url="https://images.admiralcloud.com/v5/deliverEmbed/465b9c2d-8ccf-4688-bd1a-366f438f57d5/image_webp/cropperjsfocus/1920/1920/384,256.9660377358491,3072,2046.0679245283018,0,1,1/1536,1022.9999999999999?poc=true" length="211206" type="image/jpg"/>
            
          </item>
        
          <item>
            <guid isPermaLink="false">news-5896</guid>
            <hmgu:parentId>news-5873</hmgu:parentId>
            <pubDate>Thu, 20 Mar 2025 09:13:27 +0100</pubDate>
            <title>IEM bei WIRM 2025</title>
            <link>https://www.helmholtz-munich.de/newsroom/news/artikel/iem-bei-wirm-2025</link>
            <description>Vom 12.-15. März 2025 nahmen 3 unserer Kolleginnen beim 19. World Immune Regulation Meeting (WIRM) in Davos teil.</description>
            
                <content:encoded><![CDATA[<p>Vom 12.-15. März 2025 nahmen 3 unserer Kolleginnen beim 19. World Immune Regulation Meeting (WIRM) in Davos teil. Rund 400 junge Forscher und leitende Wissenschaftler aus mehr als 40 Ländern trafen sich zu diesem Kongress, um die neuesten Erkenntnisse in der Immunologie auszutauschen. Sie hielten 120 Vorträge und präsentierten 176 Abstracts. Der diesjährige Kongress konzentrierte sich auf Immunaktivierung, Effektor-Funktionen und Immuntoleranz mit besonderem Schwerpunkt auf Allergie und Autoimmunität - wichtige Themen für die Entwicklung neuer Behandlungsansätze, die das Immunsystem besser regulieren können.</p>
<p>Mit 2 Workshop-Präsentationen mit den Themen: “Influence of serotonin-signaling on maturation and cytokine production of dendritic cells in comparison with BPE and influence on T cell priming” und “Exposure of nasal epithelial cells with pollen aerosols and coronaviruses in a near-physiological in vitro model”, konnten wir das IEM vertreten.</p>]]></content:encoded>
              
            
              
                <category>IEM</category>
              
            
            
              
              
              
              <enclosure url="https://images.admiralcloud.com/v5/deliverEmbed/65157bd6-87cc-4671-8544-9d23564f71d6/image_webp/cropperjsfocus/1920/1920/0,0,3840,1817,0,1,1/1920,908.5?poc=true" length="321398" type="image/jpg"/>
            
          </item>
        
          <item>
            <guid isPermaLink="false">news-7052</guid>
            <hmgu:parentId>news-6959</hmgu:parentId>
            <pubDate>Tue, 18 Feb 2025 11:40:05 +0100</pubDate>
            <title>Mikrobiom: Forschende verbessern Bakterienanalysen für klinische Anwendungen</title>
            <link>https://www.helmholtz-munich.de/newsroom/news/artikel/mikrobiom-forschende-verbessern-bakterienanalysen-fuer-klinische-anwendungen</link>
            <description>Bakterielle Gemeinschaften, sogenannten Mikrobiome, zu untersuchen, ist eine komplexe Aufgabe. Oft kommt es zu Verzerrungseffekten. Diese können die Genauigkeit und somit Aussagekraft wichtiger wissenschaftlicher und klinischer Erkenntnisse gefährden. Forschende vom Institut für Umweltmedizin und vom Lehrstuhl für Umweltmedizin der Medizinischen Fakultät der Universität Augsburg haben nun standardisierte Verfahren entwickelt, um dieses Problem zu lösen.</description>
            
                <content:encoded><![CDATA[<p>Bakterien besiedeln verschiedene Lebensräume in komplex zusammengesetzten Gemeinschaften, so auch im menschlichen Darm oder auf der Haut. Die Untersuchung dieser bakteriellen Gemeinschaften – des Mikrobioms – ist eine äußerst komplexe Aufgabe. Ein zentrales Problem bei der Mikrobiomanalyse sind sogenannte „Verzerrungseffekte“ (englisch: bias), die in den verschiedenen Schritten der Mikrobiomforschung von der Probengewinnung bis zur Probenauswertung auftreten.<br> <br> Besonders herausfordernd sind diese Verzerrungseffekte während der Extraktion, also der Gewinnung der bakteriellen DNA. Unterschiedliche Extraktionsmethoden können die DNA bestimmter Bakterienarten unterschiedlich gut gewinnen, was die ermittelte Mikrobiom-Zusammensetzung erheblich verfälschen kann. Die Genauigkeit wichtiger wissenschaftlicher und klinischer Erkenntnisse ist so gefährdet.</p>
<h2>Computerbasierte Methode für alle Arten von Mikrobiom-Proben</h2>
<p>Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler am Lehrstuhl für Umweltmedizin haben nun standardisierte Verfahren entwickelt, um dieses Problem zu adressieren. In einer aktuellen Studie hat Dr. Luise Rauer aus dem Team von Prof. Avidan Neumann, Leiter des Fachbereichs Umwelt-Bioinformatik, eine innovative, computerbasierte Methode zur Korrektur des Extraktionsbias entwickelt. „Die Methode basiert auf den allgemeinen morphologischen Eigenschaften der Bakterien, also zum Beispiel der Form ihrer Zellen und der Stabilität ihrer Zellwände. Damit können wir sie unabhängig von der verwendeten Extraktionsmethode und der spezifischen Bakterienart anwenden. Im Prinzip also für alle Arten von Mikrobiom-Proben, also zum Beispiel von Darm-, Haut- oder Umweltproben“, erklärt Luise Rauer.<br> <br> In der Studie verglichen die Forscher Mikrobiom-Proben aus Hautproben und &nbsp;sogenannten Mock-Communities, das sind künstliche Bakteriengemeinschaften mit bekannter Zusammensetzung, unter verschiedenen Extraktionsmethoden. Dabei konnten die Verzerrungseffekte der Extraktion durch die neue Berechnungsmethode erfolgreich reduziert werden, was zu einer signifikant genaueren Bestimmung der Zusammensetzung des Mikrobioms führte.<br> <br> „Mikrobiom-Tests helfen, Krankheiten besser zu verstehen. Die Ergebnisse dieser Studie könnten die Mikrobiomanalyse in klinischen Anwendungen wie in der Diagnostik und personalisierten Medizin erheblich verbessern. Zuverlässigere und konstantere Ergebnisse können in der klinischen Praxis entscheidend sein“, ergänzt Prof. Dr. Claudia Traidl-Hoffmann, Inhaberin des Lehrstuhls für Umweltmedizin an der Universität Augsburg und Direktorin der Hochschulambulanz für Umweltmedizin am Universitätsklinikum.</p>
<p>&nbsp;</p><div class="well"><h3>Originial-Publikation</h3>
<p>Rauer et al., 2025: De-biasing microbiome sequencing data: bacterial morphology based correction of extraction bias and correlates of chimera formation. Microbiome. DOI:&nbsp;<a href="https://link.springer.com/epdf/10.1186/s40168-024-01998-4?sharing_token=oVSSCn59-Lq8zqJMc0EBWW_BpE1tBhCbnbw3BuzI2ROeK2yw_QJMngEMLZ8ofXhcLYkE8q1M5tyov2MRiXhKVioRYpL0pFfXhHImaC4b_oklR_ufgYFT2Bir-dZkwLN1P4IRoh7Mef1ZbS5h9La8aWvF87mLRhWcL9cwKtJaqEY%3D" target="_blank" rel="noreferrer">10.1186/s40168-024-01998-4</a></p></div>]]></content:encoded>
              
            
              
                <category>Newsroom</category>
              
                <category>Personalisierte Medizin</category>
              
                <category>New Research Findings</category>
              
                <category>Environmental Health</category>
              
                <category>IEM</category>
              
            
            
              
              
              
              <enclosure url="https://images.admiralcloud.com/v5/deliverEmbed/c862b4b6-2df6-403f-b1cb-e8c4b0b70ecb/image_webp/cropperjsfocus/1920/1920/258.7931122858694,24.90832328106149,732.6912181303118,488,0,1,1/366,244?poc=true" length="208846" type="image/jpg"/>
            
          </item>
        
          <item>
            <guid isPermaLink="false">news-6872</guid>
            <hmgu:parentId>news-6769</hmgu:parentId>
            <pubDate>Tue, 05 Nov 2024 13:10:38 +0100</pubDate>
            <title>Beratung mit Weitblick: Claudia Traidl-Hoffmann erneut in den WBGU berufen</title>
            <link>https://www.helmholtz-munich.de/newsroom/news/artikel/beratung-mit-weitblick-claudia-traidl-hoffmann-erneut-in-den-wbgu-berufen</link>
            <description>Prof. Claudia Traidl-Hoffmann ist zum zweiten Mal in Folge in den Wissenschaftlichen Beirat der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU) berufen worden. Diese erneute Berufung betont die hohe Bedeutung der Umweltmedizin in der wissenschaftlichen Politikberatung. Traidl-Hoffmann wird in den kommenden vier Jahren gemeinsam mit den weiteren Mitgliedern des WBGU daran arbeiten, eine zukunftsfähige Umwelt- und Gesundheitspolitik zu entwickeln und innovative Handlungsempfehlungen zu formulieren.</description>
            
                <content:encoded><![CDATA[<p>Der Wissenschaftlichen Beirat der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU), der die Bundesregierung seit 1992 in Fragen des globalen Umwelt- und Klimaschutzes wissenschaftlich berät, setzt sich aus hochkarätigen Experten und Expertinnen verschiedener Disziplinen zusammen.&nbsp; Ziel des Beirats ist es, aktuelle Herausforderungen im Zusammenhang mit globalen Umweltveränderungen zu analysieren und innovative Lösungen zu entwickeln, die zur nachhaltigen Entwicklung beitragen und langfristige Perspektiven für Mensch und Umwelt eröffnen.</p><blockquote><p>„Es ist mir eine große Ehre und Verantwortung, weiterhin im WBGU mitzuwirken und den wissenschaftlichen Diskurs zu Umwelt und Gesundheitspolitik aktiv mitzugestalten,“ betont Claudia Traidl-Hoffmann. „Besondern in Zeiten zunehmender Umweltbelastungen und Klimaveränderungen ist es unerlässlich, den Einfluss der Umwelt auf die menschliche Gesundheit weiter zu erforschen und praxisorientierte Empfehlungen für politische Entscheidungsträger zu entwickeln.“</p></blockquote><h3>Umweltmedizin im Fokus</h3>
<p>Claudia Traidl-Hoffmann, Direktorin des Instituts für Umweltmedizin bei Helmholtz Munich und Inhaberin des Lehrstuhls für Umweltmedizin an der Universität Augsburg, ist eine führende Expertin im Bereich Umweltmedizin, deren Forschung sich auf die Wechselwirkungen zwischen Umweltfaktoren und menschlicher Gesundheit konzentriert. Im Mittelpunkt ihrer Arbeit steht die Erforschung, wie Umweltbelastungen wie Luftverschmutzung, Klimawandel und Allergene das Immunsystem beeinflussen und gesundheitliche Beschwerden wie allergische und entzündliche Erkrankungen begünstigen können. Ihre interdisziplinären Studien verbinden Medizin, Umweltwissenschaften und Public Health, um präventive Ansätze und Maßnahmen zu entwickeln, die die Gesundheit der Menschen nachhaltig schützen und stärken.</p>
<p>&nbsp;</p><div class="well"><p>Weitere Informationen:</p>
<p>WBGU&nbsp;<a href="https://www.wbgu.de/de/der-wbgu/auftrag" target="_blank" rel="noreferrer">Auftrag</a></p>
<p><a href="https://www.wbgu.de/de/der-wbgu/aktuelle-beiratsmitglieder" target="_blank" rel="noreferrer">Aktuelle Beiratsmitglieder (2020-2024)</a></p></div>]]></content:encoded>
              
            
              
                <category>Public Engagement</category>
              
                <category>Awards &amp; Grants</category>
              
                <category>Environmental Health</category>
              
                <category>IEM</category>
              
            
            
              
              
              
              <enclosure url="https://images.admiralcloud.com/v5/deliverEmbed/1a1235ed-94d9-43e6-8c51-91635c46f5c2/image_webp/cropperjsfocus/1920/1920/1378.8566181498486,107.58620689655173,2371.2853375012214,1579.3655172413794,0,1,1/1185.5,789.5?poc=true" length="297318" type="image/jpg"/>
            
          </item>
        
          <item>
            <guid isPermaLink="false">news-6863</guid>
            <hmgu:parentId>news-6760</hmgu:parentId>
            <pubDate>Wed, 30 Oct 2024 09:32:00 +0100</pubDate>
            <title>Lancet Countdown 2024: Handlungsbedarf für den Schutz unserer Gesundheit im Klimawandel</title>
            <link>https://www.helmholtz-munich.de/newsroom/news/artikel/lancet-countdown-2024-handlungsbedarf-fuer-den-schutz-unserer-gesundheit-im-klimawandel</link>
            <description>Der globale Lancet Countdown Bericht zu Klimawandel und Gesundheit 2024 verdeutlicht, dass die negativen Auswirkungen der Klimakrise weltweit ein beispielloses Ausmaß erreicht haben – vor allem in Bezug auf unsere Gesundheit. Wissenschaftlerinnen von Helmholtz Munich waren an der Erstellung des deutschen Policy Briefs beteiligt.</description>
            
                <content:encoded><![CDATA[<h3>Hitzeschutz im Fokus</h3>
<p>Eine der Hauptforderungen des diesjährigen deutschen Policy Briefs ist den gesundheitlichen Hitzeschutz weiter zu stärken und die Wirkung in die Breite zu verbessern. &nbsp;Der Lancet Countdown Bericht zeigt, dass insbesondere gefährdete Gruppen – ältere Menschen, Schwangere, Kinder und sozial Benachteiligte – einem erhöhten Risiko durch Hitze ausgesetzt sind. Zwar gibt es bereits Maßnahmen zur Hitzeanpassung, wie nationale Hitzeaktionstage und regionale und lokale Maßnahmenpläne, dennoch bestehen weiterhin große Herausforderungen. Soziale Faktoren wie finanzielle Benachteiligung und geringe Gesundheitskompetenz erhöhen die individuelle Hitzebelastung, besonders in städtischen „Hitze-Hotspots“. Auch die Arbeitswelt ist stark betroffen: Vor allem Beschäftigte in körperlich belastenden Berufen verzeichneten im Jahr 2023 durch die Hitze einen signifikanten Verlust an Arbeitsstunden, insbesondere im Baugewerbe.</p>
<h3>Empfehlungen aus der Wissenschaft</h3>
<p>Die Empfehlungen der Expert:innen aus Deutschland beinhalten eine sektorenübergreifende Anpassung gesetzlicher Rahmenbedingungen, gezielte Präventionsmaßnahmen unter Berücksichtigung sozialer Faktoren und die Förderung der sogenannten „Hitzekompetenz“ in der Bevölkerung sowie bei Fachkräften in betroffenen Bereichen. Das sagen die Wissenschaftlerinnen von Helmholtz Munich:</p><blockquote><p>„Die Implementierung von Frühwarnsystemen für extreme Wetterereignisse sowie die Förderung von grüner Infrastruktur in städtischen Gebieten sind besonders wichtig, um die durch hohe Temperaturen verursachten Gesundheitsrisiken zu minimieren. Es geht nicht nur darum, auf Notfälle zu reagieren, sondern präventiv Maßnahmen zu ergreifen, die die Bevölkerung vor den vorhersehbaren Folgen des Klimawandels schützen. Es geht um Menschenleben. Neuere Studien zu Hitze und Gesundheit unterstreichen, dass weiteres politisches Handeln unerlässlich ist.“</p>
<p>Prof. Annette Peters, Direktorin des Instituts für Epidemiologie bei Helmholtz Munich</p></blockquote><blockquote><p>„Es ist wichtig, die Rolle von Luftverschmutzung an Tagen mit hohen Temperaturen oder während Hitzewellen im Rahmen von Klimaanpassung zu berücksichtigen. Das gilt zum Beispiel für gesundheitsbezogene Hitzeaktionspläne, besonders wenn es darum geht, vulnerable Bevölkerungsgruppen und stark hitzebelastete Orte zu schützen.“</p>
<p>Dr. Alexandra Schneider, Stellvertretende Direktorin des Instituts für Epidemiologie und Leiterin der Forschungsgruppe „Umweltrisiken“ bei Helmholtz Munich</p></blockquote><blockquote><p>„Hitze belastet besonders vulnerable Gruppen, und die Auswirkungen variieren je nach sozialem Kontext. Um diese Ungleichheiten abzumildern, sind gezielte Maßnahmen nötig, die sowohl die spezifischen Belastungen als auch die jeweiligen Lebensumstände berücksichtigen. Dadurch lassen sich hitzebedingte Sterbefälle und Erkrankungen reduzieren, was zugleich das Gesundheitssystem entlastet.“</p>
<p>Dr. Franziska Matthies-Wiesler, Wissenschaftlerin am Institut für Epidemiologie bei Helmholtz Munich und am Centre for Planetary Health Policy (CPHC)</p></blockquote><div class="well"><p>Mehr erfahren</p>
<p><a href="http://www.thelancet-press.com/embargo/Countdown2024.pdf" target="_blank" rel="noreferrer">The Lancet Countdown Bericht zu Klimawandel und Gesundheit 2024</a></p>
<p><a href="https://klimagesund.de/wp-content/uploads/2024/10/LCD-Policy-Brief-fuer-Deutschland.pdf" target="_blank" rel="noreferrer">Policy Brief für Deutschland</a></p></div>]]></content:encoded>
              
            
              
                <category>Climate &amp; Health</category>
              
                <category>Public Engagement</category>
              
                <category>Startseite</category>
              
                <category>In Media</category>
              
                <category>Environmental Health</category>
              
                <category>EPI</category>
              
                <category>IEM</category>
              
            
            
              
              
              
              <enclosure url="https://images.admiralcloud.com/v5/deliverEmbed/f33a28e2-cd4e-4a70-b35a-5a3c2199acaf/image_webp/cropperjsfocus/1920/1920/0,0,3840,2560,0,1,1/1920,1280?poc=true" length="302258" type="image/jpg"/>
            
          </item>
        
          <item>
            <guid isPermaLink="false">news-6845</guid>
            <hmgu:parentId>news-6742</hmgu:parentId>
            <pubDate>Fri, 11 Oct 2024 10:00:00 +0200</pubDate>
            <title>Weltweite Wassernot: WBGU fordert klimaresilientes Wassermanagement</title>
            <link>https://www.helmholtz-munich.de/newsroom/news/artikel/weltweite-wassernot-wbgu-fordert-klimaresilientes-wassermanagement</link>
            <description>Der Wissenschaftliche Beirat der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU) warnt in seinem neuen Gutachten „Wasser in einer aufgeheizten Welt“ vor einer zunehmenden Verschärfung der globalen Wassernotlagen. Die Expert:innen, darunter Helmholtz Munich Forscherin Prof. Claudia Traidl-Hoffmann, überreichten am 11. Oktober 2024 ihre Ergebnisse an Bundesumweltministerin Steffi Lemke und den Parlamentarischen Staatssekretär im Bundesforschungsministerium, Mario Brandenburg.</description>
            
                <content:encoded><![CDATA[<p>Der WBGU erstellt wissenschaftliche Analysen, Konzepte und Lösungsangebote&nbsp;für globale Nachhaltigkeit durch unabhängiges und interdisziplinäres Arbeiten.&nbsp;Im neuen Bericht wird betont, dass der globale Wasserkreislauf durch den Klimawandel massiv beeinflusst wird. Zunehmende Dürren, Überschwemmungen und die ungleiche Verteilung von Wasser führen regional zu schwerwiegenden Wassernotlagen, die auch politische und gesellschaftliche Systeme destabilisieren können.</p>
<p>Um Wassermangelkrisen frühzeitig zu erkennen und ihnen entgegenzuwirken, schlägt der WBGU die Einführung einer internationalen „Water Mapping Initiative“ vor. Diese Initiative soll helfen, Krisenentwicklungen zu identifizieren, wissenschaftliche Erkenntnisse zu verbreiten und Lösungsansätze in die Politik zu überführen.</p>
<h2>Zukunftssichere Lösungen entwickeln</h2>
<p>Eine internationale Wasserstrategie soll auf den kommenden UN-Wasserkonferenzen 2026 und 2028 ausgehandelt werden. Ziel ist es, den Schutz der Wasserressourcen als gemeinsames globales Anliegen zu etablieren und bestehende Konventionen zu stärken. Neben dem „blauen“ Wasser (z.B. Flüsse, Seen, Grundwasser) müsse auch das „grüne“ Wasser (Bodenfeuchtigkeit für das Pflanzenwachstum) stärker in den Fokus rücken.</p>
<p>Auch auf lokaler Ebene fordert der WBGU klimaresiliente Wassermanagement-Systeme, die sich den veränderten Bedingungen anpassen können. Der Schutz der Wasserqualität müsse durch eine konsequente Umsetzung des Zero-Pollution-Ansatzes, eine umweltpolitische Strategie der Europäischen Union, und eine nachhaltige Wasserwirtschaft sichergestellt werden. Der Wissenschaft kommt dabei eine zentrale Rolle zu. Sie muss präzise Echtzeitdaten und langfristige Szenarien zu lokalen Wasserhaushalten liefern, um Wassermanagementpläne zu entwickeln, die den Herausforderungen des Klimawandels standhalten.</p><blockquote><p>„Der Schutz unserer Wasserressourcen ist eine gesamtgesellschaftliche Verantwortung, mit der Wissenschaft als Schlüssel zu nachhaltigen Ansätzen. Weltweit suchen Gesellschaften und Politik nach Lösungen, um Wasser gerechter zu verteilen und die Wasserqualität zu erhalten. Dafür brauchen wir bessere, schnellere Methoden zur Überwachung und Verbesserung der Wasserqualität. Ubiquitäre Chemikalien müssen frühzeitig erkannt und gestoppt werden, um zukünftige Desaster wie PFAS zu vermeiden. Die Auswirkungen und Beseitigung von Mikroplastik und der Einsatz von Stoffen wie Lithium erfordern wissenschaftliche Begleitung.“&nbsp;</p>
<p>Helmholtz Munich Wissenschaftlerin Prof. Claudia Traidl-Hoffmann, die 2022 in das neunköpfige WBGU-Gremium berufen wurde und dort den Bereich der Medizin vertritt</p></blockquote><p>Als Medizinerin war es für Claudia Traidl-Hoffmann von zentraler Bedeutung die Kernbotschaften von „Gesund leben auf einer gesunden Erde“, dem Thema des vorherigen Papiers, in das neue Gutachten mitzunehmen. Die zunehmende Wasserverschmutzung in vielen Teilen der Erde, aber auch die ungenügende Qualität von Fließgewässern in Deutschland bergen enorme Gefahren für die menschliche Gesundheit und die Biodiversität, von der wiederum unsere Gesundheit abhängt.</p>]]></content:encoded>
              
            
              
                <category>Newsroom</category>
              
                <category>Prevention</category>
              
                <category>Startseite</category>
              
                <category>Environmental Health</category>
              
                <category>IEM</category>
              
            
            
              
              
              
              <enclosure url="https://images.admiralcloud.com/v5/deliverEmbed/c1aee870-0c06-4b1b-8675-0f7835a87887/image_webp/cropperjsfocus/1920/1920/658.8101983002832,209.99999999999994,2522.3796033994336,1680.0000000000002,0,1,1/1261,840?poc=true" length="753816" type="image/jpg"/>
            
          </item>
        
          <item>
            <guid isPermaLink="false">news-6883</guid>
            <hmgu:parentId>news-6780</hmgu:parentId>
            <pubDate>Mon, 27 May 2024 10:37:00 +0200</pubDate>
            <title>Mit Hilfe von KI: Pollenmessgerät liefert Details in Echtzeit</title>
            <link>https://www.helmholtz-munich.de/newsroom/news/artikel/mit-hilfe-von-ki-neues-pollenmessgeraet-liefert-details-in-echtzeit</link>
            <description>Ein hochmodernes Pollenmessgerät, das von Forschenden des Instituts für Umweltmedizin bei Helmholtz Munich und des Universitätsklinikums Augsburg nun eingesetzt wird, bietet der Wissenschaft und Menschen mit Allergie detaillierte Einblicke in den tagesaktuellen Pollenflug: Poleno Jupiter, so der Name des Geräts, ist in der Lage, komplexe Aerosole zu erkennen, also auch sehr kleine Pollen und Partikel. Das Besondere: Die meisten Pilzsporen sind erheblich kleiner als Pollen, schwerer unter einem Lichtmikroskop korrekt zu erkennen und können mit den derzeit gängigen automatischen Messgeräten nicht zuverlässig erkannt werden. Der Poleno Jupiter wiederum kann auf die Erkennung von Partikeln trainiert werden, also auch auf das Erkennen von Sporen. Pilzsporen sind häufig auch verantwortlich für allergische Symptome, vor allem bei hoher Luftfeuchtigkeit. </description>
            
                <content:encoded><![CDATA[<p>Das Pollenerfassungsgerät Poleno Jupiter von Swisens wurde 2023 installiert. Zusammen mit bereits vorhandenen Instrumenten können IEM-Forschende um Professorin Traidl-Hoffmann eine breite Palette unterschiedlicher Größen von allergieauslösenden Partikeln in der Luft erkennen. Das neue Gerät kann komplexe Bioaerosole, also luftgetragene Partikel biologischen Ursprungs, in Echtzeit erkennen. Von jedem Partikel, das in das Gerät gelangt, wird ein Hologramm erstellt und sein Fluoreszenzspektrum identifiziert. Die Partikel werden auch genutzt, um einen Deep Learning Algorithmus mit Informationen zu füttern: Das Pollenmessgerät kann so in Zukunft Pollen auch noch präziser identifizieren.</p>
<h2>Training macht das Pollenmessgerät effizienter</h2>
<p>Neu ist, dass das Pollenmessgerät „trainiert“ werden kann: Indem das Gerät mit spezifischen Partikeln „gefüttert“ wird, kann hieraus eine partikelspezifische Bibliothek erstellt werden. Diese wird dann genutzt, um die integrierte künstliche Intelligenz und Datenanalysealgorithmen zu trainieren und diese wertvollen Daten mit der Augsburger Bevölkerung zu teilen. &nbsp;</p>
<p>Das hochmoderne Gerät sammelt und liefert darüber hinaus in wesentlich kürzerer Zeit Daten und bietet ein detaillierteres Bild der Pollenkonzentration im Tagesverlauf sowie ein besseres Verständnis dafür, wie Wetterbedingungen die Pollenkonzentration beeinflussen. Mit einem Gewicht von nur 26 Kilogramm ist der „Poleno“ tragbar und anpassungsfähig. Dies macht ihn geeignet für Outdoor-Experimente, Bewertungen der Innenraumluftqualität oder gezielte kurzfristige Laboruntersuchungen.</p>
<h2>Vergleich von Methoden optimiert Qualität der Pollenmessung</h2>
<p>Durch die gleichzeitige Messung der Pollenkonzentration mit drei verschiedenen Geräten und zusätzlich einer Station zur Messung der Luftqualität, können nicht nur die Genauigkeit verschiedener Methoden verglichen werden, sondern auch Stärken und Schwächen identifizieren werden. Dies optimiert auch automatisierte Geräte. Es ist bekannt, dass Pollen die lokale Immunantwort der Schleimhäute reduzieren, von daher ist es auch im Rahmen der Pandemieprävention wichtig, im Falle eines Infektionsgeschehens mit luftübertragenen Erregern zu wissen, wieviele Pollen in der Luft sind.</p>
<p>Helmholtz Munich hat das Pollenmessgerät Poleno mit Mitteln der EU erworben, unterstützt vom Freistaat Bayern, um die Forschungsinfrastruktur für das Pandemiemanagement im Rahmen des PerForM-REACT-Projekts zu verbessern. Es wird in Zusammenarbeit mit dem Universitätsklinikum Augsburg eingesetzt.</p><div class="well"><p>Weitere Informationenn:</p><ul> 	<li><a href="https://wiki.unika-t.de/pollenmonitor/" target="_blank" rel="noreferrer">Öffentlich zugängliche Daten aus Augsburg</a></li> 	<li><a href="https://www.helmholtz-munich.de/en/newsroom/news-all/artikel/preventing-the-next-pandemic-eu-funds-research-infrastructure-in-the-munich-area" target="_blank">PerForM-REACT project</a></li> 	<li><a href="https://www.uk-augsburg.de/nachrichten/aktuelles/details/augsburger-allergiker-profitieren" target="_blank" rel="noreferrer">News vom Universitätsklinikum&nbsp;Augsburg</a></li> </ul></div>]]></content:encoded>
              
            
              
                <category>News</category>
              
                <category>Newsroom</category>
              
                <category>Prevention</category>
              
                <category>AI</category>
              
                <category>Startseite</category>
              
                <category>Environmental Health</category>
              
                <category>IEM</category>
              
            
            
              
              
              
              <enclosure url="https://images.admiralcloud.com/v5/deliverEmbed/dec6ab71-7093-4e93-a1e8-29132d65e9a8/image_webp/cropperjsfocus/1920/1920/0,0,3840,2560,0,1,1/1920,1280?poc=true" length="936848" type="image/jpg"/>
            
          </item>
        
          <item>
            <guid isPermaLink="false">news-8649</guid>
            <hmgu:parentId>news-8612</hmgu:parentId>
            <pubDate>Fri, 24 May 2024 12:59:15 +0200</pubDate>
            <title>Wie du trotz Hitze und Klimawandel gesund bleiben kannst?</title>
            <link>https://www.helmholtz-munich.de/newsroom/news/artikel/wie-du-trotz-hitze-und-klimawandel-gesund-bleiben-kannst</link>
            <description>Interview mit Prof. Claudia Traidl-Hoffmann über Gesundheitsfürsorge und Widerstandsfähigkeit gegenüber Hitze und anderen Auswirkungen des Klimawandels.
</description>
            
                <content:encoded><![CDATA[]]></content:encoded>
              
            
              
                <category>News</category>
              
                <category>Newsroom</category>
              
                <category>Prevention</category>
              
                <category>Interview</category>
              
                <category>Environmental Health</category>
              
                <category>IEM</category>
              
            
            
              
              
              
              <enclosure url="https://images.admiralcloud.com/v5/deliverEmbed/2d9078b9-0380-4702-af22-4fee303a347a/image_webp/cropperjsfocus/1920/1920/0,0,3840,2560,0,1,1/2311.10446313066,558.3489650711514?poc=true" length="745620" type="image/jpg"/>
            
          </item>
        
          <item>
            <guid isPermaLink="false">news-6875</guid>
            <hmgu:parentId>news-6771</hmgu:parentId>
            <pubDate>Tue, 21 May 2024 13:55:00 +0200</pubDate>
            <title>Nächtliche Hitze erhöht das Risiko für Schlaganfälle deutlich</title>
            <link>https://www.helmholtz-munich.de/newsroom/news/artikel/naechtliche-hitze-erhoeht-das-risiko-fuer-schlaganfaelle-deutlich</link>
            <description>In einer aktuellen Studie zeigen Forschende von Helmholtz Munich und der Universitätsklinik Augsburg, dass nächtliche Hitze das Risiko für Schlaganfälle deutlich erhöht. Die Erkenntnisse können dazu beitragen, präventive Maßnahmen zu entwickeln: Mit ihnen kann sich die Bevölkerung besser vor den Risiken des Klimawandels mit zunehmend häufiger auftretenden heißen Nächten schützen. Zudem lässt sich mit dem Wissen um die Folgen heißer Nächte die Patientenversorgung in Kliniken verbessern.</description>
            
                <content:encoded><![CDATA[<p>Der Klimawandel hat immer mehr extreme Wetterereignisse zur Folge. Dazu gehören extrem heiße, sogenannte tropische Nächte. Das Forschungsteam um Dr. Alexandra Schneider hat die Auswirkungen nächtlicher Hitze auf das Schlaganfallrisiko untersucht. „Wir wollten verstehen, inwiefern hohe Nachttemperaturen ein Gesundheitsrisiko darstellen“, sagt die Leiterin der Arbeitsgruppe Environmental Risks bei Helmholtz Munich. „Das ist deshalb von Bedeutung, weil durch den Klimawandel die nächtlichen Temperaturen deutlich schneller zunehmen als die Tagestemperaturen.“</p>
<h3>Daten zu 11.000 Schlaganfällen aus 15 Jahren</h3>
<p>In ihrer Untersuchung haben die Forschenden Daten des Universitätsklinikums Augsburg analysiert. Dessen Abteilung für Neurologie hatte über 15 Jahre Daten zu rund 11.000 Schlaganfällen erhoben. Die Auswertung zeigt, dass extreme nächtliche Hitze das Schlaganfallrisiko um sieben Prozent erhöht. „Insbesondere ältere Menschen und Frauen sind gefährdet, wobei in den Kliniken nach heißen Nächten vor allem Schlaganfälle mit milden Symptomen diagnostiziert werden“, sagt der Erstautor der Studie, Dr. Cheng He: „Unsere Ergebnisse machen deutlich, dass Anpassungen in der Stadtplanung und im Gesundheitswesen extrem wichtig sind, um die Risiken durch die steigenden Nachttemperaturen zu verringern.“ Dies gelte umso mehr, da „wir zeigen konnten, dass das Risiko eines Schlaganfalls in Verbindung mit hohen nächtlichen Temperaturen in der Periode 2013 bis 2020 im Vergleich zur Periode 2006 bis 2012 deutlich zugenommen hat“, wie Prof. Michael Ertl, Leiter der Stroke Unit und der neurovaskulären Arbeitsgruppe am Universitätsklinikum Augsburg betont. So hatten heiße Nächte von 2006 bis 2012 im Untersuchungsgebiet jährlich zwei zusätzliche Schlaganfälle zur Folge, von 2013 bis 2020 waren es jährlich 33 zusätzliche Fälle.</p>
<h3>Empfehlungen für Anpassungsstrategien und Stadtplanung</h3>
<p>Die Forschenden planen, ihre Ergebnisse nutzbar für die Praxis zu machen. Dazu arbeiten sie an Empfehlungen für öffentliche Anpassungsstrategien und Stadtplanung mit, um beispielsweise die Intensität städtischer Hitzeinseln zu reduzieren. Ziel ist es, die Bevölkerung vor den Auswirkungen nächtlicher Hitze besser zu schützen. Außerdem soll die Studie als Grundlage für weitere Forschung dienen, um gezielte Präventionsmaßnahmen gegen schlaganfallfördernde Faktoren zu entwickeln. „Je früher diese Präventionsmaßnahmen zum Einsatz kommen, desto besser“, sagt Alexandra Schneider. Auch für Kliniken sind die Ergebnisse der Studie von großer Bedeutung. Sie können sich in Zukunft auf die Schlaganfallhäufigkeit besser einstellen: Wenn die Wetterprognose eine heiße Nacht vorhersagt, ist zu erwarten, dass mehr Fälle in die Kliniken kommen. Diese können dann vorsorglich mehr Personal für die Versorgung der Patient:innen bereitstellen, erklärt Prof. Markus Naumann, Direktor der Neurologischen Uniklinik in Augsburg.</p>
<h3>Hintergrund: Was sind Tropische Nächte?</h3>
<p>„Tropische Nächte“ werden anhand des so genannten „Hot Night Excess Index“ (HNE) definiert. Er misst, wie stark die Temperaturen nachts über einen gewissen Schwellenwert steigen. Der Schwellenwert ist diejenige Temperatur, die nur in den fünf Prozent wärmsten Nächten während des gesamten Untersuchungszeitraums überschritten wird. In der vorliegenden Studie liegt dieser Wert bei 14,6 °C. Wenn die Temperaturen nachts über diesen Wert steigen, wird das als tropische Nacht gewertet. Der HNE-Index summiert, wie viel Grad die Temperaturen über diesem Schwellenwert in den Nachtstunden liegen, um die Intensität der Hitze zu bestimmen.</p>
<p>Originalpublikation</p>
<p>Cheng He et al., 2024: Enhanced risk of all and ischemic stroke associated with nighttime heat exposure. European Heart Journal. DOI:&nbsp;<a href="https://academic.oup.com/eurheartj/article/45/24/2158/7676519" target="_blank" rel="noreferrer">Nocturnal heat exposure and stroke risk | European Heart Journal | Oxford Academic</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Über die Wissenschaftler:innen</p>
<p>Dr. Alexandra Schneider, Leiterin der Arbeitsgruppe Environmental Risks bei Helmholtz Munich</p>
<p>Dr. Cheng He, Postdoc und Erstautor der Studie bei Helmholtz Munich</p>
<p>Prof. Michael Ertl, Leiter der Stroke Unit und der neurovaskulären Arbeitsgruppe am Universitätsklinikum Augsburg</p>
<p>Prof. Markus Naumann, Direktor der Neurologischen Uniklinik in Augsburg</p>]]></content:encoded>
              
            
              
                <category>Climate &amp; Health</category>
              
                <category>Prevention</category>
              
                <category>Startseite</category>
              
                <category>New Research Findings</category>
              
                <category>EPI</category>
              
                <category>IEM</category>
              
            
            
              
              
              
              <enclosure url="https://images.admiralcloud.com/v5/deliverEmbed/9836035d-81a5-43c6-9c02-7839af3919c6/image_webp/cropperjsfocus/1920/1920/0,0,3840,2560,0,1,1/1920,1280?poc=true" length="759092" type="image/jpg"/>
            
          </item>
        
          <item>
            <guid isPermaLink="false">news-5890</guid>
            <hmgu:parentId>news-5861</hmgu:parentId>
            <pubDate>Mon, 06 May 2024 10:00:00 +0200</pubDate>
            <title>Klaus Holetschek zu Gast in der Umweltmedizin am Universitätsklinikum Augsburg</title>
            <link>https://www.helmholtz-munich.de/newsroom/news/artikel/klaus-holetschek-zu-gast-in-der-umweltmedizin-am-universitaetsklinikum-augsburg</link>
            <description>Am Donnerstag, den 18. April 2024 traf Prof. Claudia Traidl-Hoffmann Klaus Holetschek, Fraktionsvorsitzender der CSU-Landtagsfraktion, zu einem Austausch zum Thema Gesundheit im Klimawandel, Pandemieprävention und Resilienz.</description>
            
                <content:encoded><![CDATA[<p>Am Donnerstag, den 18. April 2024 traf Prof. Claudia Traidl-Hoffmann Klaus Holetschek, Fraktionsvorsitzender der CSU-Landtagsfraktion, zu einem Austausch zum Thema Gesundheit im Klimawandel, Pandemieprävention und Resilienz. Dabei stellte Professorin Traidl-Hoffmann dem Fraktionsvorsitzenden neu erworbene Infrastruktur zur Pandemiebewältigung vor, die am 11. März 2024 feierlich eingeweiht worden war (Link). Die Laborgeräte konnten im Rahmen des EU-geförderten Projektes PerForM-REACT erworben werden. Die Förderung für den gemeinsamen Projektantrag der Virologie und Umweltmedizin von Helmholtz Munich (letztere auch in Augsburg verortet) umfasste insgesamt 18,5 Millionen EURO und ist Teil der europäischen COVID-19-Hilfe „REACT-EU“ und des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung. 4,6 Millionen EUR davon konnten in Kooperation mit dem Universitätsklinikum Augsburg in den Aufbau von Analysekapazitäten und Forschungsinfrastruktur im Labor der Umweltmedizin investiert werden.</p>
<p>„Mit den neuen Geräten können wir jetzt unter anderem Biomarkerforschung im Hochdurchsatz ermöglichen. Biomarker, das sind quasi Frühwarnsysteme im Körper. Sie helfen uns, schwere Verläufe von Erkrankungen vorherzusagen und Therapien zu steuern. Wir bleiben dran! Für die Gesundheit der Menschen!“ so Professorin Traidl-Hoffmann.</p>]]></content:encoded>
              
            
              
                <category>IEM</category>
              
            
            
              
              
              
              <enclosure url="https://images.admiralcloud.com/v5/deliverEmbed/33e055ff-19e4-48b4-a690-116357c5ae58/image_webp/cropperjsfocus/1920/1920/0,0,1920,1440,0,1,1/960.0000000000001,719.9999999999999?poc=true" length="634416" type="image/jpg"/>
            
          </item>
        
          <item>
            <guid isPermaLink="false">news-8630</guid>
            <hmgu:parentId>news-8594</hmgu:parentId>
            <pubDate>Thu, 11 Apr 2024 08:05:58 +0200</pubDate>
            <title>Dem Klimawandel entgegentreten und Allergien vorbeugen</title>
            <link>https://www.helmholtz-munich.de/newsroom/news/artikel/dem-klimawandel-entgegentreten-und-allergien-vorbeugen</link>
            <description>Prof. Claudia Traidl-Hoffmann erklärt, wie der Klimawandel auf unsere Gesundheit wirkt. Vor allem die Prävention allergischer Erkrankungen wie Heuschnupfen und Neurodermitis sind Fokus der Umweltmedizinerin. </description>
            
                <content:encoded><![CDATA[<p>Prof. Claudia Traidl-Hoffmann erklärt, wie der Klimawandel auf unsere Gesundheit wirkt. Vor allem die Prävention allergischer Erkrankungen wie Heuschnupfen und Neurodermitis sind Fokus der Umweltmedizinerin.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
              
            
              
                <category>News</category>
              
                <category>Newsroom</category>
              
                <category>Prevention</category>
              
                <category>Interview</category>
              
                <category>Startseite</category>
              
                <category>Environmental Health</category>
              
                <category>IEM</category>
              
            
            
              
              
              
              <enclosure url="https://images.admiralcloud.com/v5/deliverEmbed/2d9078b9-0380-4702-af22-4fee303a347a/image_webp/cropperjsfocus/1920/1920/750.0459492140265,73.7766399637243,2740.0048367593713,1824.9466176906756,0,1,1/1370,912?poc=true" length="849054" type="image/jpg"/>
            
          </item>
        
          <item>
            <guid isPermaLink="false">news-6862</guid>
            <hmgu:parentId>news-6756</hmgu:parentId>
            <pubDate>Thu, 01 Feb 2024 17:00:00 +0100</pubDate>
            <title>Gestörte Hautflora erhöht Risiko einer Radio-Dermatitis</title>
            <link>https://www.helmholtz-munich.de/newsroom/news/artikel/gestoerte-hautflora-erhoeht-risiko-einer-radio-dermatitis</link>
            <description>Manche Krebspatient:innen entwickeln im Laufe einer Strahlentherapie eine starke Hautentzündung. Welche Faktoren das Risiko einer solchen Radio-Dermatitis erhöhen, war bislang erst in Ansätzen bekannt. Eine Pilotstudie der Universität Augsburg, Helmholtz Munich und der Technischen Universität München (TUM) deutet nun auf eine wichtige Rolle der Hautbakterien hin: Brustkrebs-Patientinnen, bei denen diese sogenannte Hautflora gravierend gestört war, bekamen im Laufe Bestrahlung stets eine schwere Dermatitis. Die Ergebnisse lassen auf einen Test hoffen, mit dem sich Risikogruppen frühzeitig identifizieren lassen. Sie erscheinen in der renommierten Fachzeitschrift JAMA Oncology. </description>
            
                <content:encoded><![CDATA[<p class="Vorspann">Die Strahlentherapie gehört zu den wichtigsten Waffen im Kampf gegen Krebs. Dabei werden Tumorzellen durch energiereiche radioaktive Strahlung zerstört. Allerdings vertragen manche Patientinnen und Patienten die Behandlung schlechter als andere: Sie entwickeln an den bestrahlten Stellen eine schwere Hautentzündung, eine Radio-Dermatitis. Warum das nur einen Teil der Behandelten betrifft, war bislang weitgehend unklar. </p>
<p class="Flietext">Die neue Studie bringt nun Licht ins Dunkel. Demnach scheint die Hautflora der Brust entscheidend dafür zu sein, ob im Laufe der Behandlung eine Radio-Dermatits auftritt. „Die Hautflora besteht aus Hunderten verschiedener Arten von Mikroorganismen“, erklärt <a href="https://www.helmholtz-munich.de/iem/claudia-huelpuesch">Dr.&nbsp;Claudia Hülpüsch</a>,&nbsp;Gruppenleiterin für <a href="https://www.helmholtz-munich.de/iem/fachbereiche/fachbereich-functional-microbiomics">Functional Microbiomics</a>&nbsp;bei Helmholtz Munich und Leiterin des Fachbereichs Functional Microbiomics am Lehrstuhl für Umweltmedizin der Universität Augsburg. „Manche von ihnen, die sogenannten kommensalen Bakterien, kommen bei gesunden Menschen in hoher relativer Anzahl vor und sind Teil der Hautbarriere. Sie fungieren als eine Art natürlicher Schutz - sie verhindern beispielsweise, dass sich schädliche Bakterien oder Pilze zu stark vermehren.“</p>
<h2 class="Flietext">Hautflora als Marker für ein erhöhtes Dermatitis-Risiko</h2>
<p class="Flietext">Hülpüsch hat zusammen mit ihrem Projektpartner Dr. Kai J. Borm vom Universitätsklinikum rechts der Isar der TUM 20 Frauen mit Brustkrebs untersucht. Alle Probandinnen erhielten für den Zeitraum von sieben Wochen eine Strahlentherapie. Vor dem ersten Termin und danach im Wochenabstand nahmen die Forschenden bei jeder Patientin zwei Hautabstriche - einen von der bestrahlten und einen von der unbestrahlten Brust. In diesen Abstrichen bestimmten sie die Zahl und Zusammensetzung der Mikroorganismen.</p>
<p class="Flietext">„Bei der Analyse haben wir festgestellt, dass vier Frauen vor Beginn der Bestrahlung eine ungewöhnliche Hautflora aufwiesen“, erklärt Prof. Dr. Avidan Neumann vom Lehrstuhl für Umweltmedizin der Universität Augsburg und Wissenschaftler bei Helmholtz Munich, der ebenfalls an der Studie beteiligt war. „Bei ihnen waren die kommensalen Bakterien unterrepräsentiert. Das galt sowohl für die gesunde als auch die erkrankte Brust.“ Interessanterweise entwickelte sich genau bei diesen vier Patientinnen im Laufe der Behandlung eine schwere Radio-Dermatitis. Die anderen 16 Teilnehmerinnen überstanden die Strahlentherapie dagegen mit milden oder moderaten Hautschädigungen. In den ersten Wochen der Therapie nahm zudem bei den vier auffälligen Patientinnen die Gesamtzahl der Bakterien schon vor den sichtbaren schweren Symptomen stark zu und gegen Ende wieder ab. Bei den anderen Probandinnen blieb sie dagegen weitgehend unverändert. Dies legt die Vermutung nahe, dass die Bakterien eine kausale Rolle bei der Entstehung der Strahlendermatitis spielen.</p>
<h2 class="Flietext">Hautdesinfektion verringert die Dermatitis-Wahrscheinlichkeit</h2>
<p class="Flietext">„An der Zusammensetzung der Hautbakterien vor der Strahlentherapie scheint sich ablesen zu lassen, welche Frauen ein besonders großes Risiko für eine Radio-Dermatitis tragen“, sagt Kai Borm. „Das hilft beim Verständnis dieser Nebenwirkung und ermöglicht es perspektivisch, zielgenau eine vorbeugende Maßnahme zu ergreifen, die eine Strahlentherapie für diese Patienten noch besser verträglich machen kann.“ Denn erste Studien zeigen, dass eine gründliche Desinfektion der Hautoberfläche die Wahrscheinlichkeit einer späteren Entzündung verringert. „Wir sind zudem gespannt, ob sich unsere Ergebnisse auch auf Patientinnen und Patienten mit anderen Tumorerkankungen z.B. im Hals-Nasen-Ohren-Bereich oder mit Sarkomen übertragen lassen, da bei diesen ein besonders hohes Risiko für eine schwere Radiodermatitis besteht.“</p>
<p class="Flietext"><a href="https://www.helmholtz-munich.de/iem/claudia-traidl-hoffmann">Prof. Dr. Claudia Traidl-Hoffmann,</a> Hautärztin und Direktorin des Helmholtz Munich <a href="https://www.helmholtz-munich.de/iem">Instituts für Umweltmedizin</a>, sieht in diesen Ergebnissen großes Potential und denkt schon an die nächsten Schritte. „Wir werden nun größere Studien mit mehr Patientinnen und auch mit anderen Tumoren durchführen, um die Ergebnisse abzusichern. Ziel ist sowohl die Vorhersage als auch die gezielte Vorsorge einer Dermatitis. Der Weg dahin ist mit dieser Studie gebahnt.“</p><div class="well"><p class="Flietext">Originalpublikation</p>
<p class="Flietext">Hülpüsch et al. (2024): Association of Skin Microbiome Dynamics With Radiodermatitis in Patients With Breast&nbsp;Cancer. JAMA Oncology. DOI:&nbsp;<a href="https://jamanetwork.com/journals/jamaoncology/article-abstract/2814528" target="_blank" rel="noreferrer">10.1001/jamaoncol.2023.6533</a></p></div><p class="Flietext">Über die Wissenschaftler:innen</p>
<p class="Flietext"><a href="https://www.helmholtz-munich.de/iem/claudia-traidl-hoffmann">Prof. Dr. med. Claudia Traidl-Hoffmann</a>,&nbsp; Direktorin am <a href="https://www.helmholtz-munich.de/iem">Institut für Umweltmedizin</a> bei Helmholtz Munich und&nbsp;Direktorin am Lehrstuhl für Umweltmedizin der Universität Augsburg</p>
<p class="Flietext"><a href="https://www.helmholtz-munich.de/iem/claudia-huelpuesch">Dr.&nbsp;Claudia Hülpüsch</a>, Gruppenleiterin für&nbsp;<a href="https://www.helmholtz-munich.de/iem/fachbereiche/fachbereich-functional-microbiomics">Functional Microbiomics</a>&nbsp;bei Helmholtz Munich und Leiterin des Fachbereichs Functional Microbiomics am Lehrstuhl für Umweltmedizin der Universität Augsburg</p>
<p class="Flietext">&nbsp;</p>]]></content:encoded>
              
            
              
                <category>Newsroom</category>
              
                <category>New Research Findings</category>
              
                <category>Environmental Health</category>
              
                <category>IEM</category>
              
            
            
              
              
              
              <enclosure url="https://images.admiralcloud.com/v5/deliverEmbed/f6d14af4-af27-4b20-a6fb-0864b18658cd/image_webp/cropperjsfocus/1920/1920/0,0,3840,2563,0,1,1/1919.9999999999998,1281.5?poc=true" length="336794" type="image/jpg"/>
            
          </item>
        
          <item>
            <guid isPermaLink="false">news-6148</guid>
            <hmgu:parentId>news-6115</hmgu:parentId>
            <pubDate>Tue, 21 Nov 2023 14:55:48 +0100</pubDate>
            <title>Unsichtbar und Ultrafein – Wie beeinflussen Luftschadstoffe unsere Gesundheit?</title>
            <link>https://www.helmholtz-munich.de/newsroom/news/artikel/invisible-and-ultrafine-how-do-air-pollutants-impact-health</link>
            <description>Luftschadstoffe können nicht nur die Entstehung und den Verlauf von Lungenerkrankungen beeinflussen, sondern lösen im ganzen Körper Entzündungen aus.</description>
            
                <content:encoded><![CDATA[]]></content:encoded>
              
            
              
                <category>Story</category>
              
                <category>Startseite</category>
              
                <category>Environmental Health</category>
              
                <category>EPI</category>
              
                <category>IEM</category>
              
            
            
              
              
              
              <enclosure url="https://images.admiralcloud.com/v5/deliverEmbed/31ea31a2-f438-4908-9c0f-2e45f72f49ee/image_webp/cropperjsfocus/1920/1920/0,0,3840,2561,0,1,1/1920,1280.5?poc=true" length="363000" type="image/jpg"/>
            
          </item>
        
          <item>
            <guid isPermaLink="false">news-6618</guid>
            <hmgu:parentId>news-6613</hmgu:parentId>
            <pubDate>Wed, 15 Nov 2023 14:31:59 +0100</pubDate>
            <title>Klimawandel und Gesundheit: Erkenntnisse aus dem Lancet Countdown Report 2023 </title>
            <link>https://www.helmholtz-munich.de/newsroom/news/artikel/klimawandel-und-gesundheit-erkenntnisse-aus-dem-lancet-countdown-report-2023</link>
            <description>Die Folgen des Klimawandels sind weitreichend und tiefgreifend. Extreme Wetterereignisse wie Hitzewellen und Dürren stellen eine ernsthafte Bedrohung für Leben und Gesundheit dar.</description>
            
                <content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>„Die Eindämmung des Klimawandels und die Verbesserung der Luftqualität in Europa sind wichtige Maßnahmen, die Hand in Hand gehen und die Gesundheit der Bevölkerung von der Geburt bis ins hohe Alter heute und in den nächsten Dekaden verbessern werden.“</p>
<p><sub>Prof. Annette Peters, Direktorin des Instituts für Epidemiologie</sub></p></blockquote>]]></content:encoded>
              
            
              
                <category>Climate &amp; Health</category>
              
                <category>Public Engagement</category>
              
                <category>In Media</category>
              
                <category>Environmental Health</category>
              
                <category>EPI</category>
              
                <category>IEM</category>
              
            
            
              
              
              
              <enclosure url="https://images.admiralcloud.com/v5/deliverEmbed/e2b99de6-de56-435f-b8cf-d79010e0d8b1/image_webp/cropperjsfocus/1920/1920/0,0,3840,2560,0,1,1/1920,1280?poc=true" length="320640" type="image/jpg"/>
            
          </item>
        
          <item>
            <guid isPermaLink="false">news-6664</guid>
            <hmgu:parentId>news-6562</hmgu:parentId>
            <pubDate>Wed, 29 Mar 2023 16:10:00 +0200</pubDate>
            <title>In Zukunft besser vorbereitet:  Forschungsinfrastruktur zur Pandemiebewältigung und -prävention ausgebaut</title>
            <link>https://www.helmholtz-munich.de/newsroom/news/artikel/in-zukunft-besser-vorbereitet-forschungsinfrastruktur-zur-pandemiebewaeltigung-und-praevention-ausgebaut</link>
            <description>Fortan wird im Großraum München eine verbesserte Forschungsinfrastruktur für die Pandemiebewältigung und -prävention zur Verfügung stehen: Am 29. März 2023 wurde bei Helmholtz Munich ein neues Labor der Biosicherheitsstufe 3 eingeweiht. Das Projekt konnte dank der EU-Förderung „PerForM-REACT“ realisiert werden. Forschende können in dem Labor wichtige Studien für die Prävention und zum Management von zukünftigen Pandemien durchführen. Das Projekt ist Teil der europäischen COVID-19-Hilfe REACT-EU und des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung. </description>
            
                <content:encoded><![CDATA[<p>Prof. Matthias Tschöp, wissenschaftlicher Geschäftsführer und CEO bei Helmholtz Munich erklärte: „Wir wollen das Potenzial herausragender biomedizinischer Grundlagenforschung nutzen, um die Welt zukünftig besser vor Pandemien schützen zu können. Solche Exzellenzforschung braucht neben klugen Köpfen auch erstklassige Ausstattung. Dank der EU-Förderung konnten wir die Labore weiter ausbauen und in Zukunft damit einen Beitrag für die Pandemic Preparedness leisten“.</p>
<p>Bayerns Wirtschaftsstaatssekretär Roland Weigert betonte: „Die COVID-19-Pandemie hat uns die Wichtigkeit exzellenter Grundlagenforschung vor Augen geführt. Strategien zur Pandemiebewältigung und -prävention sowie zur Infektionsforschung sind für uns alle von zentraler Bedeutung. Hierzu gehört auch die Entwicklung und der Ausbau einzigartig ausgerüsteter Hochsicherheitslabore, um ein tieferes Verständnis von Pathogenen zu erhalten, die Pandemien auslösen können. Mit der Investition in die neue Labor-Infrastruktur stärkt Helmholtz Munich seine führende Position als hochinnovativer und weltweit renommierter Standort für Spitzenforschung.”</p>
<p>Forschungsprojekte bei Helmholtz Munich</p>
<p>Mit dem Fokus des Forschungszentrums auf Lungenerkrankungen, Stoffwechselerkrankungen und Wirkstoffforschung haben Wissenschaftler:innen bei Helmholtz Munich zahlreiche präventive und therapeutische Ansätze für die Behandlung von COVID-19 entwickelt. Mithilfe der neuen Ausstattung für ein Labor der Biosicherheitsstufe 3 (BSL3) können sie diese Ansätze weiterentwickeln und Erkenntnisse für die Bekämpfung zukünftiger Pandemien gewinnen.</p>
<p>Aus der Pandemie lernen</p>
<p>Ulrike Protzer, Direktorin des Instituts für Virologie bei Helmholtz Munich und an der Technischen Universität München (TUM), ist überzeugt, wir können aus der aktuellen Pandemie für weitere, neu auftretende Infektionserkrankungen lernen und damit besser vorbereitet sein: „Neue Krankheiterreger wie Coronaviren oder Influenzaviren, die über die Atemwege übertragen werden, lösen beim Menschen ähnliche Lungenerkrankungen aus, wie wir das bei SARS-CoV-2 erlebt haben. Wir müssen daher besser verstehen, warum uns neu auftretende Viren immer in ähnlicher Art und Weise treffen und krankmachen. Das Wissen über die Prozesse, die uns krank machen, aber auch darüber, wie wir die Krankheitserreger in der Luft erkennen und beseitigen können, hilft uns, breit wirksame Therapieansätze schneller zu entwickeln“, so die leitende Virologin bei Helmholtz Munich. In dem neuen Labor sei es nun auch möglich, hochmoderne mikroskopische, molekular- und strukturbiologische Nachweismethoden für Atemwegsinfekte anzuwenden und sogar präklinische Modelle für luftübertragene Erreger für die Entwicklung von Medikamenten aufzustellen.</p>
<p>Neben der neuen Laborausstattung bietet Helmholtz Munich auch ein optimales Forschungsnetzwerk, um einen Beitrag zur Pandemic Preparendess zu leisten: „Wir haben in den vergangenen Jahren gesehen, wie viel wir bei Helmholtz Munich beitragen können, denn wir brauchen Leute, die wissen, wie man sicher mit Viren umgeht, und wir brauchen den engen Austausch mit der Allergie- und Lungenforschung und weiteren Fachbereichen. Nur dieses Zusammenspiel hat uns ermöglicht zu untersuchen, wie das Virus sich verhält und wie die schweren Lungen- und Gewebe-Schäden durch Corona entstehen“, erklärt die Virologin.</p>
<p>Standortübergreifende, interdisziplinäre Zusammenarbeit </p>
<p>Auch am Standort Augsburg werden derzeit Laborkapazitäten im Rahmen von „PerForM-REACT“ ausgebaut. Mit dem Fokus des Helmholtz Munich Instituts für Umweltmedizin (IEM) auf Allergien und translationale Forschung zur Umwelt-Mensch-Interaktion arbeiten die Wissenschaftler:innen an der Erforschung der Zusammenhänge zwischen Umwelteinflüssen (vor allem Aerosolen) und Krankheiten sowie der Bestimmung von COVID-19-Biomarkern für die Früherkennung von Krankheitsverläufen. Mithilfe der neuen Ausstattung können sie diese Ansätze nun weiterentwickeln und Erkenntnisse für zukünftige Pandemien gewinnen. Besonders die Messung und Quantifizierung von Viruspartikeln in Aerosolen in Patientenzimmern und öffentlichen Räumen wird hochempfindliche Frühwarnsysteme ermöglichen.</p>
<p>Die Einheiten in München und Augsburg werden künftig ineinandergreifen, um einen möglichst umfassenden Blick auf ein Infektionsgeschehen werfen zu können. Das Projekt spannt somit den Bogen von Grundlagenforschung, welche die molekularen Prozesse bei Infektionen mithilfe neuester Technologien generell besser verstehen hilft, bis hin zur Entwicklungsmöglichkeit von konkreten Strategien, die schnell zur Forschung und Pandemiebekämpfung angewendet werden können. Claudia Traidl-Hoffmann, IEM Direktorin und Professorin für Umweltmedizin an der Medizinischen Fakultät der Universität Augsburg sieht darin einen großen Mehrwert: „Die Pandemie hat uns gezeigt, wie die Kooperation von Wissenschaftlern den Nachweis und die Bekämpfung des Virus in kürzester Zeit möglich gemacht hat.“</p>
<p>Forschen im Hochsicherheitslabor</p>
<p>Um an hochansteckenden Erregern, wie neuartige Coronaviren, sicher forschen zu können, müssen Labore strenge Vorschriften erfüllen. In Deutschland regelt eine europäische Richtlinie die Anforderungen an Labore mit vier Biosicherheitsstufen. Für die Forschung an luftübertragbaren Krankheiten wie COVID-19 ist die Biosicherheitsstufe 3 notwendig. Zur Standardausstattung eines BSL3-Labors gehören eine strikte Luftabriegelung von der Umwelt, Räume mit Unterdruck, spezielle Arbeitstische, hocheffiziente Lüftungs- und Filtersysteme, eine Anlage zur Hitzeinaktivierung und ein ausgeklügeltes Sicherheitskonzept, um das Austreten oder die Austragung eines Erregers sicher zu verhindern. Je nach Forschungsarbeit ist eine spezielle technische Ausstattung mit Mess- und Analysegeräten sowie Spezial-Mikroskopen in dem abgeriegelten BSL3 Bereich notwendig. Hochqualifiziertes Fachpersonal für BSL3-Labore benötigt außerdem besondere Schutzkleidung und Atemmasken.</p>
<p>Über die EU-Förderung:</p>
<p>Die eingesetzten EU-Mittel stammen aus dem Ende 2020 beschlossenen Wiederaufbaufonds („Next Generation EU“). Ein wichtiges Instrument des Wiederaufbaufonds ist die „Aufbauhilfe für den Zusammenhalt und die Gebiete Europas“ (engl. Recovery Assistance for Cohesion and the Territories of Europe, REACT-EU) im Rahmen der EU-Strukturfonds. Sie dient dazu, die Mitgliedstaaten bei der Bekämpfung der wirtschaftlichen und sozialen Folgen der Corona-Pandemie und beim Übergang zu einer zukunftsorientieren und nachhaltigen Wirtschaftsstruktur zu unterstützen. „PerFormM-REACT“ wird mit bis zu 18,5 Millionen Euro aus REACT-EU-Mitteln gefördert.</p>]]></content:encoded>
              
            
              
                <category>Events</category>
              
                <category>PerformReact-S3-Labor</category>
              
                <category>Awards &amp; Grants</category>
              
                <category>IEM</category>
              
                <category>VIRO</category>
              
            
            
              
              
              
              <enclosure url="https://images.admiralcloud.com/v5/deliverEmbed/aff3569b-75b4-44fa-a463-d80a0e54ac3e/image_webp/cropperjsfocus/1920/1920/0,0,3840,2560,0,1,1/1896.5853658536585,946.9918699186991?poc=true" length="664152" type="image/jpg"/>
            
          </item>
        
          <item>
            <guid isPermaLink="false">news-6157</guid>
            <hmgu:parentId>news-6125</hmgu:parentId>
            <pubDate>Wed, 29 Mar 2023 14:11:46 +0200</pubDate>
            <title>Im Kampf gegen die Viren</title>
            <link>https://www.helmholtz-munich.de/newsroom/news/artikel/im-kampf-gegen-die-viren</link>
            <description>Schon bei der Corona-Pandemie trugen Expert:innen von Helmholtz Munich dazu bei, die Ausnahmesituation schnellstmöglich unter Kontrolle zu bringen. Jetzt wappnen sie sich, falls wieder eine Pandemie kommt: mit neuen High-Tech-Geräten und eng verzahnten Forschungsstrategien.</description>
            
                <content:encoded><![CDATA[]]></content:encoded>
              
            
              
                <category>Personalisierte Medizin</category>
              
                <category>Story</category>
              
                <category>Environmental Health</category>
              
                <category>IEM</category>
              
                <category>Molecular Targets and Therapeutics</category>
              
                <category>VIRO</category>
              
            
            
              
              
              
              <enclosure url="https://images.admiralcloud.com/v5/deliverEmbed/d7d75e4d-8b64-495a-b56b-a0b7aaa63988/image_webp/cropperjsfocus/1920/1920/128.80659929466427,38.27344691265056,2157.422663609467,1436.9249061398898,0,1,1/1078.5,718?poc=true" length="198272" type="image/jpg"/>
            
          </item>
        
          <item>
            <guid isPermaLink="false">news-6708</guid>
            <hmgu:parentId>news-6609</hmgu:parentId>
            <pubDate>Wed, 15 Feb 2023 11:55:22 +0100</pubDate>
            <title>Claudia Traidl-Hoffmann zur Sonderbeauftragten für Klimaresilienz und Prävention berufen</title>
            <link>https://www.helmholtz-munich.de/newsroom/news/artikel/claudia-traidl-hoffmann-zur-sonderbeauftragten-fuer-klimaresilienz-und-praevention-berufen</link>
            <description>Bayern beruft Helmholtz Munich Forscherin Claudia Traidl-Hoffmann zur Sonderbeauftragen für Klimaresilienz und Prävention. Der bayerische Gesundheitsminister Klaus Holetschek stellt am 15. Februar im Deutschen Museum in München die Sonderbeauftragte und das neue Kompetenzzentrum für Gesundheitsschutz im Klimawandel am Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) vor.</description>
            
                <content:encoded><![CDATA[<p>Die Helmholtz Munich Forscherin Claudia Traidl-Hoffmann wird „Sonderbeauftragte des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege für Klimaresilienz und Prävention“. Das wurde von Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek mitgeteilt. „Der Klimawandel ist in Bayern deutlich spürbar. So treten beispielsweise Hitzewellen häufiger auf als früher, besonders vulnerable Gruppen, wie ältere Menschen oder Kleinkinder, werden durch die Hitze stark gesundheitlich belastet. Gegen diese und weitere Gesundheitsgefahren durch den Klimawandel müssen wir gewappnet sein. Wir müssen schon jetzt handeln, um langfristig die gesundheitlichen Folgen des Klimawandels für die Bürgerinnen und Bürger so gering wie möglich zu halten. Wir betreiben also Prävention im besten Sinne. Wir bündeln mit der Sonderbeauftragten und dem Kompetenzzentrum unsere Kräfte und schaffen damit starke Strukturen, um die Widerstandsfähigkeit gegenüber den Folgen des Klimawandels in Bayern – unsere Klimaresilienz – zu stärken.“</p>
<p>Holetschek fügt hinzu: „Mit Frau Prof. Dr. Traidl-Hoffmann konnten wir eine anerkannte Fachfrau für die Position der Sonderbeauftragten für Klimaresilienz und Prävention gewinnen. Aufgrund ihrer herausragenden Expertise im Bereich Klimawandel und Gesundheit ist sie sehr gut geeignet, als Sonderbeauftragte für Klimaresilienz und Prävention zu fungieren.“</p>
<p>Claudia Traidl-Hoffmann ist Direktorin des Instituts für Umweltmedizin bei Helmholtz Munich, Inhaberin des Lehrstuhls für Umweltmedizin an der Universität Augsburg sowie stellvertretende Direktorin des Zentrums für Klimaresilienz der Universität Augsburg. Die Forscherin verfügt über umfangreiche und langjährige Erfahrung im Bereich Umweltmedizin. Mit ihren Arbeiten möchte Traidl-Hoffmann verstehen, welche Umweltfaktoren krank machen und welche schützenden Faktoren aus der Umwelt uns gesund halten. Ihr Fokus richtet sich auf Krankheiten, die aufgrund der Folgen vom Klimawandel häufiger auftreten oder stärkere Symptome zeigen. Die klinischen Schwerpunkte liegen bei chronisch entzündlichen Erkrankungen, wie der Allergie und der Neurodermitis. Das übergeordnete Ziel ihrer Arbeiten ist die Prävention und Therapie von Umwelterkrankungen und die Klimaresilienz des Gesundheitssystems. „Niemand kann sich den gesundheitlichen Folgen des Klimawandels entziehen. Deswegen ist es enorm wichtig, dass wir uns vorbereiten und anpassen. Insbesondere der Gesundheitssektor muss bei Extrem-Ereignissen wie beispielsweise extremer Hitze seiner Versorgungsverantwortung nachkommen können. Gerade die Prävention und Resilienz sind hierbei die zwei Schlüsselstellen, an denen wir ansetzen können und müssen.“, erläutert Traidl-Hoffmann und fügt hinzu: „Ich freue mich, in dieser neuen Aufgabe beides voranzubringen. Frühwarnsysteme, Hitzeanpassungen, personalisierte Prävention sowie die Verbesserung der gesundheitlichen Voraussetzungen unserer Bevölkerung durch eine nachhaltigere Lebensweise können viel bewirken. Wir müssen es nur tun!“</p>
<p>Ziel der Ernennung der Sonderbeauftragten sowie der Einrichtung des „Kompetenzzentrums Gesundheitsschutz im Klimawandel“ am LGL ist die Vernetzung und Koordinierung von Projekten im Bereich Klimawandel und Gesundheit. Das neue Kompetenzzentrum wird, laut LGL-Präsident Prof. Dr. Christian Weidner, die verschiedenen interdisziplinären Aktivitäten bündeln und Synergien zur Bewältigung der klimatisch bedingten Herausforderungen im Gesundheitsbereich schaffen.</p><div class="well"><p>Über die Wissenschaftlerin:</p>
<p>Prof. Dr. Claudia Traidl-Hoffmann ist Direktorin des Instituts für Umweltmedizin bei Helmholtz Munich und Inhaberin des Lehrstuhls für Umweltmedizin an der Universität Augsburg.</p>
<p>Weitere Informationen: </p>
<p>Informationen zum Kompetenzzentrum: <a href="http://www.lgl.bayern.de/kompetenzzentrum" target="_blank" rel="noreferrer">www.lgl.bayern.de/kompetenzzentrum</a></p></div>]]></content:encoded>
              
            
              
                <category>Awards &amp; Grants</category>
              
                <category>IEM</category>
              
            
            
              
              
              
              <enclosure url="https://www.helmholtz-munich.de/fileadmin-hh/_processed_/b/d/csm_15022023_Deutsches_Museum_Urkundenuebergabe_2_7c51159b83.jpg" length="519856" type="image/jpeg"/>
            
          </item>
        
          <item>
            <guid isPermaLink="false">news-6309</guid>
            <hmgu:parentId>news-6243</hmgu:parentId>
            <pubDate>Tue, 24 Jan 2023 17:51:19 +0100</pubDate>
            <title>&quot;Grüne&quot; Laborarbeit ausgezeichnet</title>
            <link>https://www.helmholtz-munich.de/newsroom/news/artikel/gruene-laborarbeit-ausgezeichnet</link>
            <description>Das Labor des Lehrstuhls für Umweltmedizin der Universität Augsburg und des Institute of Environmental Health bei Helmholtz Munich erhält Nachhaltigkeitszertifikat.
Nach einem sechsmonatigen Zertifizierungsprozess freut sich das sechsköpfige Nachhaltigkeits-Team der Umweltmedizin nicht nur über die höchste Zertifizierungsstufe („green“) der Non-Profit-Organisation „My Green Lab“, sondern auch über den Gewinn der diesjährigen sogenannten Freezer Challenge. Damit gehört das Laborteam deutschlandweit zu den Vorreitern in Sachen Nachhaltigkeit. 
</description>
            
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Die Hilfestellungen und Anregungen, die wir im Zertifizierungsprozess erhalten haben, haben die Veränderungen in Sachen Nachhaltigkeit in unserem Laboralltag sehr unterstützt und die Umsetzung enorm beschleunigt“, sagt Vivien Leier-Wirtz, Laborassistentin am Lehrstuhl für Umweltmedizin. Zusammen mit Amedeo De Tomassi hat sie die Umweltmedizin durch den Prozess geführt, der im Februar 2022 mit einer Mitarbeiterumfrage begonnen hat. Seitdem trifft sich das sechsköpfige Green-Lab-Team, zu dem auch Aline Metz, Melanie Pawlitzki, Claudia Hülpüsch und Franziska Neitzel zählen, spricht über Einsparungspotenziale und mögliche Verbesserungen im Forschungsprozess und setzt diese sukzessive um. Leier-Wirtz: „Die Veränderungen sind manchmal klein, manchmal groß – aber alle sind wichtig. Nachhaltigkeit ist eine Haltung, die gelebt werden muss.“</p>
<p>Weniger Müll, mehr Recycling</p>
<p>Die in den USA entstandene „My Green Lab“-Initiative ist von der „United Nations – Race to Zero-Kampagne“ als Schlüsselakteur ausgewählt und anerkannt worden, um Pharma- und Medizintechnikunternehmen dabei zu helfen, das Ziel einer kohlenstoffemissionsfreien Welt bis 2050 zu erreichen. Die Zertifizierung gilt weltweit als Goldstandard der Best Practices im Bereich der Nachhaltigkeit von Laboren. Die Initiative gibt Bereiche vor, in denen nachhaltigeres Handeln möglich und besonders effektiv ist und stellt umfangreiches Material zur Verfügung. So spielen neben laborspezifischen Fragen wie dem Wasser- und Stromverbrauch auch beispielsweise der CO<sub>2</sub>-Verbauch auf dem Weg zur Arbeit eine Rolle. Der Müll, der in einem Labor anfällt, ist nicht alltäglich. In der Augsburger Umweltmedizin wird der Laborabfall nun noch strenger getrennt oder ganz vermieden, erzählt Leier-Wirtz. Das fange bei simplen Maßnahmen an, wie der Beschaffung mehrerer Behälter, die Recycling und Mülltrennung im Labor für die Mitarbeiter ohne zusätzliche Laufwege bequemer und einfacher machen. Ein weiterer Punkt ist die Vermeidung von Müll, auch infektiösem Müll. Immens wichtig ist auch der gezielte Ersatz gefährlicher Chemikalien durch harmlosere. „Wir konnten Wege finden, wie das möglich ist, ohne die Forschungsabläufe zu beeinträchtigen. Der Einsatz ist es wert, schließlich gibt es keinen Ersatzplaneten – there is no planet B“, so Aline Metz. „Wir recyclen viel mehr, benutzen ein Nachfüllsystem für Pipettenspitzen, schicken Karton- und Styroporboxen zurück, gleiches gilt für Zellkulturflaschen“, erzählt Leier-Wirtz. Überall hängen nun Hinweisschilder, die über nachhaltiges Arbeiten informieren. Ganz wichtig seien in diesem Zusammenhang auch Schulungen der Mitarbeiter gewesen.&nbsp;</p>
<p>Das Universitätslabor spart täglich 180kWh ein</p>
<p>Das Nachhaltigkeits-Team, zu dem Mitarbeiter aus allen Arbeitsbereichen gehören, hat außerdem die sogenannte Freezer Challenge in der Kategorie „Academic/Large Size Lab“ gewonnen. Dieser internationale Wettbewerb, an dem dieses Jahr über 1200 Labore aus aller Welt teilgenommen haben, wird ebenfalls von der US-Initiative ausgerufen und hat zum Ziel, durch effektive Maßnahmen den Energieverbrauch der Kühlgeräte zu verringern. „Ultratiefkühlschränke sind in Laboren ein großer Energiefresser“, erklärt Research Technician Amedeo De Tomassi und erzählt, dass das Universitätslabor durch viele kleine Maßnahmen nun täglich 180 kWh einspart.</p>
<p>Das Universitätslabor möchte eine Vorbildrolle einnehmen</p>
<p>In Deutschland ist die internationale My Green Lab-Initiative noch nicht sehr bekannt. Mit dem Labor der Universität Augsburg haben deutschlandweit nur zehn weitere bislang am Zertifizierungsprozess teilgenommen. Prof. Claudia Traidl-Hoffmann, Initiatorin des Projektes: „Wir möchten mit unserem Engagement weitere Labore anstecken und eine Vorbildfunktion einnehmen. Das Bewusstsein für Nachhaltigkeitsthemen ist unter Wissenschaftlern groß.“ Das zeige eine Anfrage des Deutschen Krebsforschungszentrums in Heidelberg, das das Augsburger Green-Lab-Team eingeladen hat, seine Expertise in einem Vortrag zu teilen.</p>]]></content:encoded>
              
            
              
                <category>Awards &amp; Grants</category>
              
                <category>IEM</category>
              
            
            
              
              
              
              <enclosure url="https://images.admiralcloud.com/v5/deliverEmbed/a56136be-2c6f-4465-bb0b-146c41e9634f/image_webp/cropperjsfocus/1920/1920/0,0,1920,1280,0,1,1/959.9999999999999,640?poc=true" length="570256" type="image/jpg"/>
            
          </item>
        
          <item>
            <guid isPermaLink="false">news-6276</guid>
            <hmgu:parentId>news-6188</hmgu:parentId>
            <pubDate>Wed, 21 Dec 2022 15:56:12 +0100</pubDate>
            <title>Claudia Traidl-Hoffmann: Eine gefragte Expertin</title>
            <link>https://www.helmholtz-munich.de/newsroom/news/artikel/claudia-traidl-hoffmann-appointed-to-the-wbgu</link>
            <description>Claudia Traidl-Hoffmann wurde am 21. Dezember 2022 vom Bundeskabinett neu in den Wissenschaftlichen Beirat der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU) berufen. Seit Sommer 2022 ist die zudem Mitglied der Kommission „Environmental Public Health“ des Robert Koch Instituts (RKI)</description>
            
                <content:encoded><![CDATA[<p>Im neunköpfigen WBGU Gremium, in das die Umweltmedizinerin Traidl-Hoffmann berufen wurde, vertritt sie den Bereich der Medizin. Der WBGU erstellt wissenschaftliche Analysen, Konzepte und Lösungsangebote&nbsp;für globale Nachhaltigkeit durch unabhängiges und interdisziplinäres Arbeiten. Im Vordergrund steht dabei, der Dialog mit Politik, Gesellschaft und internationalen Organisationen um Wege zur großen Transformation sichtbar zu machen. Claudia Traidl-Hoffmann folgt auf Sabine Gabrysch, die aus gesundheitlichen Gründen aus dem WBGU ausgeschieden ist. Sabine Gabrysch: "Ich habe sehr gerne in dieser wunderbar interdisziplinären Gruppe von Fachleuten mitgearbeitet und es tut mir wahnsinnig leid, dass ich das nicht mehr kann. Bedauerlicherweise auch noch vor Abschluss unseres Gutachtens zu Planetary Health, das mir sehr am Herzen liegt. Aber ich bin froh, dass der WBGU eine starke Nachfolgerin gewinnen konnte, die Gesundheitsexpertise mit planetarem Blickwinkel einbringen kann."</p>
<p>Claudia Traidl-Hoffmann wurde außerdem zum Mitglied der Kommission „Environmental Public Health“ des RKI berufen. Die Laufzeit beträgt vier Jahre. Aufgabe der Kommission ist es, RKI und das Umweltbundesamt zu aktuellen Fragestellungen im Bereich Umwelt und Gesundheit sowie Umweltmedizin zu beraten. Die Kommission besteht aus einem multidisziplinären Team von siebzehn anerkannten Expertinnen und Experten aus dem Bereich der Gesundheitswissenschaft, der Umweltepidemiologie und Umweltmedizin.</p>
<p>Die Medizinerin Claudia Traidl-Hoffmann ist Direktorin des Instituts für Umweltmedizin bei Helmholtz Munich und Inhaberin des Lehrstuhls für Umweltmedizin an der Universität Augsburg. Mit ihren Arbeiten möchte Traidl-Hoffmann verstehen, welche Umweltfaktoren krank machen und welche schützenden Faktoren aus der Umwelt uns gesund halten. Ihr Fokus richtet sich auf Krankheiten, die aufgrund der Folgen vom Klimawandel häufiger auftreten oder stärkere Symptome zeigen. Die klinischen Schwerpunkte liegen bei chronisch entzündlichen Erkrankungen, wie der Allergie und der Neurodermitis. Das übergeordnete Ziel ihrer Arbeiten ist die Prävention und Therapie von Umwelterkrankungen und die Klimaresilienz des Gesundheitssystems.</p>]]></content:encoded>
              
            
              
                <category>Awards &amp; Grants</category>
              
                <category>IEM</category>
              
            
            
              
              
              
              <enclosure url="https://images.admiralcloud.com/v5/deliverEmbed/a4a7b9e8-d30c-40ed-9e5f-a57b6e5b4847/image_webp/cropperjsfocus/1920/1920/264.1554860554114,93.93012048192772,593.3597733711049,395.2,0,1,1/296.5,197.5?poc=true" length="289884" type="image/jpg"/>
            
          </item>
        
          <item>
            <guid isPermaLink="false">news-6292</guid>
            <hmgu:parentId>news-6192</hmgu:parentId>
            <pubDate>Thu, 03 Nov 2022 13:59:03 +0100</pubDate>
            <title>Lancet Countdown 2022: Die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen bedroht unsere Gesundheit</title>
            <link>https://www.helmholtz-munich.de/newsroom/news/artikel/lancet-countdown-2022-dependence-on-fossil-fuels-threatens-our-health</link>
            <description></description>
            
                <content:encoded><![CDATA[<p>„Die Gesundheit aller Menschen ist den fossilen Brennstoffen ausgeliefert“ lautet das zentrale Ergebnis des diesjährigen Berichts des <em>Lancet Countdown on Health and Climate Change</em>. In diesem Bericht, welcher am 26. Oktober 2022 online vorgestellt wurde, warnen Expert:innen vor gesundheitlichen Folgen der Klimakrise und bemängeln konkrete politische Maßnahmen.</p>
<p>Gesundheitliche Auswirkungen des Klimawandels</p>
<p>Seit 2017 dokumentiert der internationale <em>Lancet Countdown</em> das Fortschreiten des Klimawandels weltweit. Das Ziel: Die Auswirkungen auf die globale Gesundheit der Menschen messen und die weltweit politischen Anstrengungen und Versagen ermitteln. Am jährlichen Bericht sind über 35 internationale Forschungsinstitutionen sowie einige UN-Organisationen beteiligt. In diesem Jahr wurde der Report auch zum ersten Mal mit einem europäischen Bericht ergänzt.</p>
<p>Der diesjährige Bericht deutet darauf hin, dass sich die Folgen des Klimawandels auf die Gesundheit der Menschen verschärfen. Auch die Auswirkungen gleichzeitig bestehender Krisen werden verschlimmert, und führen zu einem erhöhten Risiko für die globale Ernährungssicherheit, zur Übertragung von Infektions- und hitzebedingter Krankheiten und zu vermehrten Todesfälle aufgrund von Luftverschmutzung. Regierungen und Unternehmen räumen den fossilen Brennstoffen weiterhin Vorrang ein, und gefährden somit eine lebenswerte Zukunft. Doch es gibt Hoffnung: Sowohl das Engagement der Öffentlichkeit als auch das Bewusstsein führender Politiker für gesundheitliche Aspekte und den Klimawandel ist so hoch wie nie. Nun müssen jedoch diese Bemühungen in die Tat umgesetzt werden: Denn nur mit einer sofortigen, gesundheitsorientierten Reaktion kann unsere Zukunft gesichert werden.</p>
<p>Die Bedeutung für Deutschland</p>
<p>Am 3. November organisierte KLUG – Deutsche Allianz Klimawandel und Gesundheit e.V. – zusammen mit der Helmholtz-Klima-Initiative ein Launch-Event, das die grundsätzliche Bedeutung des Berichts für Deutschland aufzeigen soll. Neben Helmholtz Munich, zählen der Lancet Countdown, das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung, die Charité – Universitätsmedizin Berlin, das Centre for Planetary Health Policy (CPHP), die Bundesärztekammer und der Deutsche Pflegerat zu den Kooperationspartner. Im Launch Event erläutern und diskutieren Expert:innen aus dem Gesundheits- und Klimabereich die Kernergebnisse des Berichts und ihre Bedeutung für Deutschland. Unter anderem nahmen Epidemiologin Prof. Annette Peters, Direktorin des Instituts für Epidemiologie bei Helmholtz Munich und Inhaberin des Lehrstuhls für Epidemiologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München, und Umweltforscherin Prof. Traidl-Hoffmann, Direktorin des Instituts für Umweltmedizin bei Helmholtz Munich und Inhaberin des Lehrstuhls für Umweltmedizin der Universität Augsburg, teil. „Eindringlich appellieren wir Wissenschaftler:innen an die Politik, den Ausstieg aus fossilen Brennstoffen noch schneller voranzutreiben, um die Erderwärmung einzudämmen und die Luftqualität entsprechend den Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation zu verbessern“, so Prof. Annette Peters. Und Prof. Traidl-Hoffmann betont: “Wir als Ärzte können und müssen den Wandel, soziale Kipppunkte, mit anstoßen. Durch unsere Stimme, die ganz klar sagt: Klimawandel macht krank!“</p>
<p>Weiterführende Informationen:</p>
<p>Lancet Countdown on Health and Climate Change: Health at the mercy of fossil fuels (auf Englisch):<br> <a href="https://www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140-6736(22)01540-9/fulltext" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140-6736(22)01540-9/fulltext</a></p>
<p>Newsmeldung zum Lancet Countdown Policy Brief für Deutschland 2021: <a href="https://www.helmholtz-munich.de/newsroom/news/artikel/neuer-lancet-countdown-policy-brief-fuer-deutschland-zeigt-weiter-erheblichen-handlungsbedarf" target="_blank">https://www.helmholtz-munich.de/newsroom/news/artikel/neuer-lancet-countdown-policy-brief-fuer-deutschland-zeigt-weiter-erheblichen-handlungsbedarf</a></p>
<p>Story zum Thema Klima und Gesundheit:<br> <a href="https://www.helmholtz-munich.de/newsroom/highlights-unserer-forschung/klima-und-gesundheit" target="_blank">Klima und Gesundheit - Helmholtz Munich (helmholtz-munich.de)</a></p>
<p>Aufzeichnung des deutschen Launch Event am 3.11.2022:<br> <a href="https://www.youtube.com/watch?v=V-Xo95Gv6x8" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.youtube.com/watch?v=V-Xo95Gv6x8</a></p>
<p>Bild: © PhotoGranary - stock.adobe.com</p>]]></content:encoded>
              
            
              
                <category>Institute of Epidemiology</category>
              
                <category>New Research Findings</category>
              
                <category>EPI</category>
              
                <category>IEM</category>
              
            
            
              
              
              
              <enclosure url="https://images.admiralcloud.com/v5/deliverEmbed/6539b9f7-c7cf-4dfd-83f9-a7b9b9593475/image_webp/cropperjsfocus/1920/1920/701.8690292997414,5.302409638554112,2491.6287692599362,1659.5187840542594,0,1,1/1245.5,829.5?poc=true" length="1903200" type="image/jpg"/>
            
          </item>
        
          <item>
            <guid isPermaLink="false">news-6163</guid>
            <hmgu:parentId>news-6133</hmgu:parentId>
            <pubDate>Sat, 24 Sep 2022 12:47:31 +0200</pubDate>
            <title>One Health: Klimawandel triggert Volkskrankheiten</title>
            <link>https://www.helmholtz-munich.de/newsroom/news/artikel/one-health-climate-change-triggers-common-diseases</link>
            <description>Steigende Temperaturen beschleunigen Prozesse: Was im Chemie-Unterricht mit der sogenannten Reaktionsgeschwindigkeit-Temperatur-Regel, kurz RGT-Regel, gelehrt wurde, gilt im weiteren Sinne auch für die Auswirkungen der Klimaerwärmung auf Risikogruppen und empfindliche Personen. Helmholtz Munich hat die vier wichtigsten Volkskrankheiten, deren Symptome durch den Klimawandel verstärkt werden, im Visier: Allergien, Diabetes sowie Erkrankungen von Lunge und Herzkreislauf. Das Ziel der Forschenden: Risikofaktoren aus der Umwelt und ihre Auswirkungen auf die Gesundheit erkennen, um personalisierte Therapien zu entwickeln und vorbeugend zu schützen.</description>
            
                <content:encoded><![CDATA[]]></content:encoded>
              
            
              
                <category>Story</category>
              
                <category>Environmental Health</category>
              
                <category>IEM</category>
              
            
            
              
              
              
              <enclosure url="https://images.admiralcloud.com/v5/deliverEmbed/144133c8-5ec0-4975-8118-884832b41cfa/image/autocrop/1920/1920/1?poc=true" length="618691" type="image/jpg"/>
            
          </item>
        
          <item>
            <guid isPermaLink="false">news-6511</guid>
            <hmgu:parentId>news-6493</hmgu:parentId>
            <pubDate>Thu, 30 Apr 2020 10:45:26 +0200</pubDate>
            <title>„Richtiger Riecher“: Nasale Biomarker für die Vorhersage der Symptomstärke bei Pollen-Allergikern und Nichtallergikern bestimmt</title>
            <link>https://www.helmholtz-munich.de/newsroom/news/artikel/richtiger-riecher-nasale-biomarker-fuer-die-vorhersage-der-symptomstaerke-bei-pollen-allergikern-und-nichtallergikern-bestimmt</link>
            <description>Nicht nur bei Allergikern, sondern auch bei einer Untergruppe von Nichtallergikern treten im Frühjahr Symptome in der Nase auf, die auf den Kontakt mit Pollen zurückzuführen sind. Eine neue Studie zeigt, dass die Stärke der Symptome, die im Frühjahr während des Pollenflugs auftreten werden, durch Biomarker in der Nase bereits vor Beginn der Pollensaison vorhergesagt werden kann. </description>
            
                <content:encoded><![CDATA[<p>Der Kontakt mit Pollen führt bei Allergikern zu Symptomen wie Niesen, Schnupfen und tränenden Augen. Was so trivial klingt, ist jedoch ein komplexer Zusammenhang physiologischer Prozesse. Noch sind diese nicht ausreichend erforscht, um die Entwicklung von Allergien und die Auslöser der Symptome umfassend zu verstehen.</p>
<p><br> <br> Symptome schon vor der Pollensaison vorhersagbar</p>
<p>Eine Forschungsgruppe unter Leitung des Instituts für Umweltmedizin am Helmholtz Zentrum München und der Technischen Universität München (Forschungsverbund UNIKA-T) untersuchte Probanden mit durch Pollen ausgelöster allergischer Rhinitis sowie Nichtallergiker über den Zeitraum eines Jahres. Neben Ausfüllen eines täglichen Online-Symptomtagebuches wurden Blutproben und Nasenabstriche entnommen. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler verglichen die Immunvariablen (Zytokine, Chemokine und Pollen-spezifische Immunglobuline) im Serum und im Nasensekret während und außerhalb der Pollensaison. Dabei identifizierten sie die in der Nase befindlichen körpereigenen Botenstoffe IL-8 und IL-33 sowie die Antikörper sIgG4 und sIgE als Biomarker, also als messbare Merkmale mit Aussagekraft für biologische Prozesse. Diese Biomarker zeigen eine signifikante Korrelation mit pollenspezifischen Symptomen in der Nase (nachgewiesen über Spearman’schen Rangkorrelationskoeffizient) womit ihr Vorhandsein und ihre Ausprägung zur Vorhersage der Stärke der Symptome genutzt werden kann. Dies ist unabhängig von einer genetischen Allergiedisposition und auch bereits vor Beginn der Pollensaison sowohl bei Allergikern als auch Nichtallergikern möglich.&nbsp;</p>
<p>Vielseitiger Einsatz von Biomarkern</p>
<p>Mehmet Gökkaya, Wissenschaftler am UNIKA-T und Erstautor der Studie: „Die Identifikation von Biomarkern hilft uns in drei wesentlichen Punkten. Durch die Vorhersagbarkeit der Schwere der nasalen Symptome könnten wir diejenigen Erkrankten besser ausfindig machen, die am meisten von einer Behandlung der Krankheitsursachen profitieren. Zweitens könnten Biomarker helfen, um bei Nichtallergikern den Prozess der Allergieentwicklung verstehen und so letztlich verhindern zu können. Und drittens könnten wir mit Biomarkern diejenigen physiologischen Prozesse identifizieren, die die Krankheitssymptome im Ursprung hervorrufen. Dies wäre ein möglicher Ansatzpunkt für die Entwicklung neuer Medikamente.“</p>
<p>Originalpublikation<br> <br> Gökkaya et al., 2020: &lt;link <a href="https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/32272131" target="_blank" rel="noreferrer">www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/32272131</a> - extern&gt;Defining biomarkers to predict symptoms in allergic and non-allergic subjects under natural pollen exposure.&lt;/link&gt; Journal of Allergy and Clinical Immunology, DOI: 10.1016/j.jaci.2020.02.037</p>]]></content:encoded>
              
            
              
                <category>New Research Findings</category>
              
                <category>IEM</category>
              
            
            
              
              
              
              <enclosure url="https://images.admiralcloud.com/v5/deliverEmbed/9122d325-2cc6-4074-b775-8d134dc5823b/image_webp/cropperjsfocus/1920/1920/20.082118632859682,318.08090267429907,3798.5785053940936,2529.996627177575,0,1,1/1899,1264.5?poc=true" length="351320" type="image/jpg"/>
            
          </item>
        
      
    </channel>
  </rss>


