Drei Perspektiven auf die Zelle
Die Ausstellung nähert sich dem Thema in drei Schritten. Zunächst werden die Grundlagen der Zellidentität und Epigenetik vermittelt. Im zweiten Teil steht das besondere Potenzial von Stammzellen im Mittelpunkt – ihre Fähigkeit, aus einer einzigen Zelle vielfältige Identitäten hervorzubringen. Mithilfe moderner KI-Analysen lässt sich dieser Differenzierungsprozess sichtbar und für die Medizin nutzbar machen. Zum Abschluss erfahren die Besucher:innen, welchen Einfluss Lebensstil und die Umwelt auf die Funktion und Identität von Zellen hat.
Interaktiv und für alle Generationen
Neben Postern erwarten die Besucher:innen interaktive Stationen wie Mikroskope, Spiele und Modelle. Das Angebot richtet sich an Groß und Klein – der direkte Austausch mit Nachwuchswissenschaftler:innen steht im Mittelpunkt.
Podiumsdiskussion zu KI und Ethik
Ein Highlight ist die Podiumsdiskussion am 14. November nach Museumsschluss zum Thema „Künstliche Intelligenz und Ethik in der Biomedizin“. Mit dabei sind:
• Prof. Carsten Marr (Helmholtz Munich)
• Prof. Jan Korbel (EMBL Heidelberg)
• Dr. Christina Berndt (Süddeutsche Zeitung)
• Dr. Theresa Willem (TU München)
• Moderation: Dr. Julia Serong (LMU München, MSCL)
Koordiniert wird die Veranstaltung von den Helmholtz Munich-Forschenden Prof. Maria-Elena Torres-Padilla (Institut für Epigenetik und Stammzellen), Prof. Robert Schneider (Institut für funktionale Epigenetik) und Prof. Aloys Schepers (EpiCrossBorders: Helmholtz-Edinburgh Research School for Epigenetics).
Mehr zur Ausstellung und Podiumsdiskussion im Deutschen Museum.