Gemeinsamen Rahmen für KI- und Machine-Learning-Forschung schaffen
Das MOU wurde zwischen dem Vector Institute und dem Computational Health Center (CHC) bei Helmholtz Munich unterzeichnet. Das Computational Health Center bei Helmholtz Munich entwickelt angewandte KI- und integrative Machine-Learning-Methoden, um die Präzisionsmedizin und die biomedizinische Forschung voranzubringen. Dazu gehören Ansätze, die von Einzelzell-Zeitreihenanalysen bis hin zu Multi-Omics-Kohortendaten auf zellulärer und Populationsebene reichen.
„Diese Partnerschaft spiegelt das Engagement des Vector Institute wider, erstklassige Forschungsnetzwerke über Ländergrenzen hinweg aufzubauen“, sagte Melissa Judd, Vice President, Research Operations and Academic Partnerships am Vector Institute. „Indem wir die komplementären Stärken der Forschungsgemeinschaften von Helmholtz Munich und dem Vector Institute zusammenbringen, sind wir in einer einzigartigen Position, modernste Methoden der Künstlichen Intelligenz einzusetzen, um die Präzisionsmedizin voranzubringen und biomedizinische Entdeckungen zu beschleunigen. Wir freuen uns auf das Potenzial dieser Zusammenarbeit und darauf, was unsere Forschenden gemeinsam erreichen können.“
„Wir freuen uns sehr darauf, die Zusammenarbeit zwischen unseren Forschungsgemeinschaften weiter auszubauen, unsere Verbindungen zu Kanada zu stärken und gemeinsam die Zukunft der KI für die Gesundheit zu gestalten“, sagt Prof. Carsten Marr, Direktor des Instituts für KI für Gesundheit am Computational Health Center von Helmholtz Munich.
Zentrale Bereiche der Zusammenarbeit im Rahmen des MOU
Im Rahmen der Vereinbarung haben sich Helmholtz Munich und das Vector Institute auf eine Zusammenarbeit in vier zentralen Bereichen verständigt:
- Talentförderung und Mobilität von Forschenden
Koordination kurzfristiger Forschungsaufenthalte, Promotionsaustausche und Mobilitätsprogramme für Postdoktorand:innen zur Förderung gemeinsamer wissenschaftlicher Arbeiten. - Gemeinsame Forschung und wissenschaftliche Zusammenarbeit
Gemeinsame Organisation von Workshops, Seminaren und Symposien sowie die Durchführung gemeinsamer Forschungsprojekte und Publikationen. - Wissenschaftliche Affiliations und Gastaufenthalte
Etablierung von Gastwissenschaftler:innen-Programmen und Affiliate-Forschungspositionen, um Mentoring und gemeinsame wissenschaftliche Betreuung weiter zu stärken. - Aufbau des deutsch-kanadischen Innovationsökosystems
Prüfung von Möglichkeiten im Rahmen der Canada–Germany Digital Alliance sowie eine koordinierte Beteiligung an Förderinstrumenten, darunter Horizon Europe und nationale Forschungsprogramme in beiden Ländern.
Ein erstes Ergebnis der Partnerschaft ist die Teilnahme der Vector-Institute-Forscherin Shaina Raza am Workshops & Tutorials Day der HAICON 2026 am 8. Juni 2026 bei Helmholtz Munich.