Fortschritte in der Ferroptose-Forschung
Marcus Conrad prägt das Forschungsfeld der Ferroptose seit mehr als 25 Jahren. In der Krebsforschung gilt insbesondere die gezielte Nutzung dieses eisenabhängigen Zelltod-Mechanismus als vielversprechender Ansatz.
Seine Arbeiten haben wesentlich dazu beigetragen, die zugrunde liegenden Mechanismen zu entschlüsseln und gezielt Moleküle zu entwickeln, die Ferroptose auslösen oder hemmen können. Sein Team identifizierte unter anderem Liproxstatin-1, den ersten etablierten pharmakologischen Inhibitor in diesem Forschungsbereich. Im Jahr 2023 erreichte die Arbeitsgruppe einen weiteren Meilenstein mit der Veröffentlichung einer Reihe von Substanzen, die Tumorzellen für Ferroptose sensibilisieren und damit neue therapeutische Möglichkeiten eröffnen.
Über den Fondation ARC Léopold Griffuel Award
Seit über fünfzig Jahren zeichnet der Fondation ARC Léopold Griffuel Award herausragende Forschende aus und gehört heute zu den renommiertesten und höchstdotierten Preisen in der Krebsforschung in Europa. Sie ehren herausragende Wissenschaftler:innen, deren Arbeiten das Verständnis und die Behandlung von Krebs maßgeblich voranbringen. Der Preis umfasst zwei Kategorien – „Grundlagenforschung“ sowie „Translationale und klinische Forschung“ – die jeweils mit 200.000 € dotiert sind.
Weitere Preisträger:innen
Wir gratulieren Prof. Andre Nussenzweig, ausgezeichnet mit dem Fondation ARC Léopold Griffuel Award für Grundlagenforschung; Dr. Raphaël Rodriguez, Mitpreisträger des Fondation ARC Léopold Griffuel Award für translationale und klinische Forschung; Dr. Gaëlle Legube, ausgezeichnet mit dem Fondation ARC Oberling-Haguenau Grand Award; sowie Dr. Valentin Gensbittel, ausgezeichnet mit dem Fondation ARC Oberling-Haguenau Thesis Award.