Technologien von Helmholtz Munich und TCR Assets der Champalimaud Foundation unterstützen die Forschung zur zellulären Immuntherapie

Technologien von Helmholtz Munich und TCR Assets der Champalimaud Foundation unterstützen die Forschung zur zellulären Immuntherapie

Transfer Molecular Targets and Therapeutics VIRO

Helmholtz Munich hat Fusionsrezeptor Technologien an die Champalimaud Foundation lizenziert. Dort werden sie gemeinsam mit neu erworbenen T Zell Rezeptor Assets genutzt, um die Forschung an gentechnisch veränderten T Zell Therapien zu unterstützen.

Zwei sich ergänzende Technologien zusammenführen

Helmholtz Munich hat der Champalimaud Foundation eine exklusive Lizenz für ausgewählte Fusionsrezeptor Technologien erteilt. Parallel dazu hat die Champalimaud Foundation von der Medigene Immunotherapies GmbH ein Portfolio an T Zell Rezeptor (TCR )Programmen sowie zugehörige Technologien, Daten und biologische Materialien übernommen.

Beide Schritte stehen in direktem Zusammenhang. Die von Helmholtz Munich lizenzierten Technologien ermöglichen es, mit Teilen des übernommenen TCR Portfolios weiterzuarbeiten und zu untersuchen, wie sich diese Komponenten in gentechnisch veränderten T Zellen kombinieren lassen.

Die Lizenz umfasst patentierte Fusionsprotein Konstrukte wie PD 1/4 1BB und CD40L/CD28. Diese Konstrukte sind darauf ausgelegt, zu beeinflussen, wie T Zellen Aktivierungssignale aufnehmen und verarbeiten.

Bedeutung für die T Zell Forschung

Gentechnisch veränderte T Zell Therapien verfolgen das Ziel, Immunzellen mit Rezeptoren auszustatten, die es ihnen ermöglichen, krankhafte Zellen – etwa bei Krebserkrankungen – besser zu erkennen. TCR basierte Ansätze konzentrieren sich darauf, T Zellen einen hochspezifischen „Sensor“ für ein definiertes Ziel zu geben.

Fusionsrezeptor Technologien fügen eine weitere Ebene hinzu: Sie beeinflussen, wie stark und wie lange T Zellen aktiviert werden, nachdem sie ihr Ziel erkannt haben. Die gemeinsame Untersuchung beider Komponenten hilft Forschenden, das Verhalten von T Zellen in komplexen Krankheitsumgebungen besser zu verstehen und ihre Funktion gezielt weiterzuentwickeln.

„Die Fusionsrezeptor Technologie wurde entwickelt, um die Aktivierung und Funktion von T Zellen in komplexen Krankheitskontexten gezielt feinzujustieren“, sagt Prof. Elfriede Nößner, Leiterin der Forschungsgruppe Immunoanalytics, Tissue Control of Immunocytes am Institut für Virologie (VIRO) von Helmholtz Munich. „Die Kombination mit der Medigene TCR Plattform, die T Zellen eine sehr hohe Spezifität gegenüber der erkrankten Zielzelle verleiht, schafft eine starke therapeutische Synergie. Innerhalb des robusten translationalen und produktionstechnischen Rahmens von Champalimaud sehe ich eine besondere Möglichkeit, das volle Potenzial dieser Werkzeuge zu erforschen und sie in Richtung klinischer Anwendung weiterzuentwickeln. Zu sehen, wie experimentelle Wissenschaft zum Nutzen von Patientinnen und Patienten beiträgt, ist äußerst erfüllend.“

 

Zur Original Pressemitteilung

Fundação Champalimaud acelera desenvolvimento de terapias celulares de última geração - My Hematologia

Porträt Elfriede Noessner; IMA; Hintergrund: grau
Prof. Dr. Elfriede Nößner

Group Leader

Verwandte Nachrichten

CD31_CD8_RCC T4

Transfer,

Medigene erweitert Helmholtz Munich IP-Rechte für die kostimulatorischen Switch-Proteine auf weitere Zelltypen

In Zusammenarbeit mit Helmholtz Munich erweitert Medigene sein Portfolio von kostimulatorischen Switch-Proteinen im Bereich der Krebsimmuntherapie. Durch eine Lizenzerweiterung können diese spezialisierten Proteine aus der Entwicklung von Helmholtz…