Die chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD) ist eine fortschreitende und derzeit unheilbare Lungenerkrankung, bei der die Atemwege dauerhaft entzündet und verengt sind.
Weltweit ist COPD die dritthäufigste Todesursache. In Deutschland sind mehr als drei Millionen Menschen betroffen. Eine besondere Herausforderung besteht darin, dass Lungenschäden häufig schon lange entstehen, bevor die Erkrankung erkannt wird. Frühe Warnzeichen wie anhaltender Husten oder Atemnot werden oft übersehen oder unterschätzt.
Der Welt-COPD-Tag 2025 möchte daher auf die Bedeutung einer frühen Diagnose aufmerksam machen, da die Erkrankung häufig erst in einem fortgeschrittenen Stadium entdeckt wird.
Forschung bei Helmholtz Munich
Bei Helmholtz Munich arbeiten Forschende daran, die Prävention, Diagnose und Behandlung von COPD grundlegend zu verbessern. Ziel ist es, die biologischen Mechanismen der Erkrankung besser zu verstehen und neue diagnostische und therapeutische Ansätze zu entwickeln, die eine frühere und wirksamere Intervention ermöglichen.
Im Fokus steht das Verständnis der immunologischen Grundlagen von COPD sowie die Erforschung, wie Ernährung, Umweltfaktoren und Immunreaktionen beim Entstehen und Fortschreiten der Erkrankung zusammenwirken. Durch die Kombination dieser Erkenntnisse wollen die Forschenden personalisierte Strategien entwickeln, um das Fortschreiten der Krankheit zu verlangsamen und die Lebensqualität der Betroffenen zu verbessern.
Weitere Informationen
Erfahren Sie mehr über die COPD-Forschung von Helmholtz Munich und seinen Partnern.
Der Lungeninformationsdienst ist ein Gesundheitsportal von Helmholtz Munich in Kooperation mit dem Deutschen Zentrum für Lungenforschung (DZL). Es bietet aktuelle, neutrale und wissenschaftlich geprüfte Informationen zu akuten und chronischen Lungenerkrankungen.