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Prof. Dr. Wolfgang Wurst

Direktor des Instituts für Entwicklungsgenetik
+49 89 3187 4110E-MailGebäude/Raum: 35/37 // 8002

"Ich widme mich dem Verständnis der Rolle der Gene in der Pathoetiologie von Krankheiten. Mit diesem Wissen und durch die Entwicklung und Anwendung der neuesten molekularen Technologien habe ich mich verpflichtet, Therapien für genetische Krankheiten zu entdecken bzw. voranzutreiben."

"Ich widme mich dem Verständnis der Rolle der Gene in der Pathoetiologie von Krankheiten. Mit diesem Wissen und durch die Entwicklung und Anwendung der neuesten molekularen Technologien habe ich mich verpflichtet, Therapien für genetische Krankheiten zu entdecken bzw. voranzutreiben."

Forschungsinteressen und -bereiche

Zu Beginn seiner Karriere hatte Wolfgang Wurst die Vision, Genmutationen für jedes Mausgen zur Verfügung zu stellen, um die Annotation der Genfunktionen zu verbessern und so eine "Enzyklopädie der Genfunktionen" zu schaffen. Die Werkzeuge (mutierte ES-Zellen und/oder Mäuse) sind für die wissenschaftliche Gemeinschaft frei verfügbar, um die Biowissenschaften voranzubringen. Um diese Vision zu verwirklichen, hat er 1996 das German Gene Trap Consortium (GGTC, Gründer, Koordinator), 2006 das European Conditional Mouse Mutagenesis Consortium (EUCOMM, Gründer, Koordinator) und 2007 das International Knockout Mouse Consortium (IKMC, Gründer, Präsident) ins Leben gerufen und ist immer noch Mitglied des International Mouse Phenotyping Consortium (IMPC, seit 2009). Zusammen haben diese Konsortien etwa 19.000 meist konditionale Genmutationen in embryonalen Stammzellen und etwa 8.000 mutierte Mäuse erzeugt, die weltweit verteilt werden. Diese Ressourcen bildeten die Grundlage für mehr als 3.500 Veröffentlichungen, in denen die Nutzung dieser Ressourcen anerkannt wurde.

Parallel dazu entwickelte er neuartige genetische Werkzeuge zur Verbesserung der somatischen Genreparatur mit Hilfe des CRISPR/Cas-Systems. Er wendet diese Technologien nun in translationalen Projekten an, einschließlich Gentherapieansätzen und In-vivo-Reprogrammierung somatischer Zellen in präklinischen Modellen, z. B. für die Parkinson-Krankheit.  Im Rahmen seiner Forschung auf diesem Gebiet gehörte er auch zu den Pionieren bei der Entschlüsselung des molekularen Codes, der für die Entwicklung dopaminerger Neuronen im ventralen Mittelhirn notwendig ist. Heute konzentriert er sich auf die Entschlüsselung von molekularen Netzwerken, die in frühen Stadien der Krankheit beeinträchtigt sind, unter Verwendung von zellulären Modellsystemen der Maus und des Menschen.

Beruflicher Hintergrund

Seit 2013

Mitglied in SyNergy – dem "Munich Cluster for Systems Neurology"

Seit 2009

Partner des DZNE (Deutsches Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen in der Helmholtz-Gemeinschaft), Standort Helmholtz Munich

Seit 2002

Direktor des Instituts für Entwicklungsgenetik, Helmholtz Munich

Seit 2002

Professor of Developmental Genetics, Dept. of Life Sciences, Technische Universität München

2002 - 2014

Leiter der Forschungsgruppe 'Molekulare Neurogenetik' am Max-Planck-Institut für Psychiatrie, München

1997 - 2002

Gruppenleiter (außerordentlicher Professor) der Forschungsgruppe 'Molekulare Neurogenetik' am Max-Planck-Institut für Psychiatrie, München, und am GSF-Forschungszentrum für Umwelt und Gesundheit, München

1994 - 1997

Forschungsgruppenleiter in der Abteilung für Säugetiergenetik, GSF-Forschungszentrum für Umwelt und Gesundheit, München

Koordinierende Tätigkeiten

  • 2012 - 2020 Programmsprecher für das Genes and Environment in Common Diseases (GenCoDe) Programm des Helmholtz Munich

  • 2009 - 2012 - Präsident des International Mouse Mutagenesis Consortium (IKMC)

  • 2008 - 2013 - Koordinator der Helmholtz Allianz „HelMA“ (Helmholtz Allianz for Mental Health in an Ageing Society)

  • 2008 - 2013 - Koordinator der NGFN-plus Plattform „DiGtoP“ (From Disease Genes to Proteins)

  • 2006 - 2015 - Koordinator des European Conditional Mouse Mutagenesis Program (EUCOMM) und des EUCOMMtools - European Conditional Mouse Mutagenesis

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