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Helmholtz Munich | ©Carolin Jacklin

Boyan Bonev zum EMBO Young Investigator gewählt

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Der Helmholtz Munich Forscher Boyan Bonev, Gruppenleiter der Forschungsgruppe „3D Genom und Molekulare Neurobiologie“ am Helmholtz Pioneer Campus, ist als neuer EMBO Young Investigator ausgewählt worden. Heute gab die Europäische Organisation für Molekularbiologie (EMBO) die Namen der jungen Gruppenleiter bekannt, die aufgrund ihrer wissenschaftlichen Exzellenz ausgewählt wurden.

Das EMBO Young Investigator Programm unterstützt junge Gruppenleiter beim Aufbau ihrer Labore. Die Voraussetzung: Die Wissenschaftler sollten sich in den ersten vier Jahren ihrer Tätigkeit als Forschungsleiter befinden und über einen exzellenten Forschungsnachweis verfügen. Das Programm beinhaltet eine finanzielle Unterstützung für vier Jahre, und die Forscher profitieren nicht nur von dem internationalen Netzwerk von mehr als 600 aktuellen und ehemaligen EMBO-Mitgliedern, sondern auch von verschiedenen Ausbildung- und Mentoring-Möglichkeiten und der Unterstützung ihrer Labormitglieder. Der Helmholtz Munich Forscher Boyan Bonev ist einer von nur 24 Wissenschaftler:innen (aus 177 Bewerber:innen), die als neue EMBO Young Investigators ausgewählt wurden und aus 10 EMBC-Mitgliedsstaaten sowie Singapur stammen.

Epigenetische Mechanismen im Gehirn entschlüsseln

Boyan Bonev und sein Forschungsteam untersuchen die genetischen und epigenetischen Baupläne der kortikalen Entwicklung und Evolution. Ihr Ziel ist es, die epigenetischen Mechanismen der Genregulierung im Kortex zu entschlüsseln und zu klären, wie sie das Schicksal und die Identität von Zellen in der Entwicklung und Evolution steuern. Die Forschung ist äußerst interdisziplinär, und kombiniert Entwicklungsneurobiologie, Einzelzell-omics, Mausgenetik, CRISPR-basierte Techniken und Computerbiologie.

Über EMBO

EMBO ist eine internationale Organisation von Lebenswissenschaftler:innen. Das Ziel der Organisation ist es, Spitzenleistungen in den Lebenswissenschaften in Europa und weltweit zu fördern. Die EMBO-Mitglieder unterstützen die Gemeinschaft durch ihre internationale Kooperationen und Netzwerke, beispielsweise durch die Bewertung von Anträgen auf EMBO-Förderungen, die Betreuung junger Wissenschaftler:innen oder durch allgemeine Beiträge und Feedback.