Potenziale freisetzen: Sponsoren unterstützen die Entwicklung von Forscherinnen
Am 25. November 2025 startete Helmholtz Munich mit einem inspirierenden Kickoff-Workshop die erste Runde des HerScienceCareer-Sponsoringprogramms. Unter der Leitung von Nadja Tschirner, Expertin für Mentoring und Sponsoring bei Cross Consult München, kamen Sponsoren, Sponsees und Unterstützer zusammen, um den Grundstein für ein Jahr der beruflichen Weiterentwicklung, des strategischen Netzwerkens und der Karriereförderung für Wissenschaftlerinnen zu legen.
Warum Sponsoring für Wissenschaftlerinnen wichtig ist
Das Programm hat ein klares Ziel: talentierte Wissenschaftlerinnen sichtbar machen und sie strategisch auf ihrem Weg in Führungspositionen begleiten. Im Gegensatz zum traditionellen Mentoring konzentriert sich das Programm auf aktive Förderung, indem es talentierten Forscherinnen mehr Sichtbarkeit und Zugang zu einflussreichen Netzwerken, Entscheidungsgremien und Schlüsselprojekten verschafft. Wissenschaftliche Erkenntnisse zeigen, dass die berufliche Laufbahn nicht nur von Fachwissen, sondern auch vom Zugang zu Ressourcen und Sichtbarkeit geprägt ist – Bereiche, in denen Förderung messbare Auswirkungen hat.
Wie Sponsoren echte Chancen schaffen
Sponsoren fungieren als Fürsprecher und Karriereförderer, indem sie Türen öffnen, ehrliches Feedback geben und sich für ihre Schützlinge einsetzen, auch wenn diese nicht anwesend sind. Ihr Einfluss hilft Wissenschaftlerinnen, Sichtbarkeit zu erlangen, strategische Positionen zu sichern und sich in komplexen Organisationsstrukturen zurechtzufinden.
Die Rolle der Unterstützer bei der Stärkung der Entwicklung
Die Unterstützer ergänzen die Sponsoring-Beziehung durch zusätzliche Beratung, Berufserfahrung und praktische Ratschläge. Ihre breitere Perspektive bereichert das Programm und trägt zum langfristigen beruflichen Wachstum der Teilnehmer bei.
Eine Diversitätsinitiative für die Führungskräfte der Zukunft
Als Teil einer geförderten Diversitätsinitiative wird das Programm von Martina Janßen (HR Learning & Development) und Gülcin Abbaszade (Gleichstellungsbeauftragte) koordiniert. Gemeinsam fördern sie ein inklusives Umfeld, in dem weibliche wissenschaftliche Talente anerkannt, unterstützt und befähigt werden, Führungspositionen zu übernehmen.