Translation - Science to Hospital

Wie Künstliche Intelligenz unsere Gesundheitsversorgung verändert

AI Public Engagement

Das Projekt „2036 – Gesund mit KI?“ beleuchtet, wie Künstliche Intelligenz die Gesundheitsversorgung in Zukunft prägen wird – von Prävention über Diagnose bis zur Therapie. Ziel ist es, einer breiten Öffentlichkeit das Potenzial, die Grenzen und die gesellschaftlichen Auswirkungen von KI-Anwendungen in der Medizin verständlich zu machen. Das Projekt der Munich Medicine Alliance, an der auch Helmholtz Munich beteiligt ist, wird im Rahmen des Wissenschaftsjahres 2026 – Medizin der Zukunft vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) gefördert.

Ziel des Projekts ist eine digitale Plattform zu erstellen, auf der anschaulich gezeigt wird, wie KI die Medizin in zehn Jahren verändern könnte. Anhand von fünf Beispielen aus unterschiedlichen Lebensabschnitten von Patientinnen und Patienten, soll sie verschiedene KI-Einsatzmöglichkeiten in der Medizin zeigen – etwa bei genetischen Analysen in der Kindheit, bildgestützter Diagnostik, Robotik-Operationen, Wearables oder Assistenzsystemen im Alter. Dabei werden sowohl die Vorteile aufgezeigt als auch eine Alternative mit heutigen nicht KI-basierten Therapien aufgezeigt. Nutzerinnen und Nutzer können in dieser „Patientenjourney“ zwischen Optionen wählen, um so unterschiedliche Szenarien zu erleben.

Das Projekt richtet sich an ein breites, gesundheitsinteressiertes Publikum – insbesondere Erwachsene ab 40 Jahren. Inhalte sollen dabei ausdrücklich nicht von den teilnehmenden Forschungseinrichtungen vorgegeben, sondern gemeinsam mit interessierten Menschen entwickelt werden. In zwei Workshops im April werden Dialoggruppen relevante Themen identifizieren und priorisieren. Für den Workshop am 23.4. in München sind noch freie Plätze verfügbar.

Anmeldung unter https://ey1t7ijo.sibpages.com

Die digitale Patientenjourney wird über die Kanäle des Partners Wort & Bild Verlags (u. a. apotheken-umschau.de) verbreitet, sowie über die Kanäle von M1 – Munich Medicine Alliance und deren Mitgliedorganisationen. Flankierend finden fünf öffentliche Veranstaltungen im Großraum München mit Expertinnen und Experten der M1-Partnerinstitutionen statt.

Die M1-Partner (TUM, LMU und ihre Universitätsklinika sowie Helmholtz Munich) bringen ihre wissenschaftliche Expertise und medizinische Spitzenforschung ein, während der Wort & Bild Verlag für zielgruppengerechte Kommunikation sorgt. Mit dem Projekt wird nicht nur aktuelle Forschung vermittelt, sondern auch Vertrauen in KI-Anwendungen im Gesundheitswesen gestärkt.

Weitere Informationen:

  • Die M1 – Munich Medicine Alliance wurde ins Leben gerufen, um die medizinische Spitzenforschung und die Translation von wissenschaftlichen Erkenntnissen in die Patientenversorgung zu fördern. Mitglieder sind die Technische Universität München (TUM), die Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) und ihre Universitätsklinika sowie Helmholtz Munich.

    M1 - Munich Medicine Alliance: https://m1.bayern/

  • Anmeldung Workshop: https://ey1t7ijo.sibpages.com
  • Wissenschaftsjahr 2026 – Medizin der Zukunft: https://www.wissenschaftsjahr.de/2026

     

     

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