In seinem Statement betont Prof. Dr. Birkenfeld, dass ein Rückgang der Muskelmasse im Rahmen einer erfolgreichen Gewichtsreduktion meist eine physiologische Anpassung darstellt:
„Größerer Gewichtsverlust geht in der Regel mit einer Anpassung der Muskelmasse einher […]. In Summe deutet die Evidenz – auch aus Bildgebung und Tierstudien – darauf hin, dass Muskelveränderungen unter Inkretin-RA-Therapie vor allem adaptiv sind: Das geringere Muskelvolumen entspricht den Erwartungen in Abhängigkeit von Alter, Krankheitslast und Ausmaß des Gewichtsverlustes – und ist darin den Effekten von Diäten oder Bariatrischen Operationen vergleichbar.“
Zugleich hebt Prof. Dr. Birkenfeld hervor, dass eine ausreichende Proteinzufuhr und eine regelmäßige körperliche Aktivität essenziell bleiben. Kombinationstherapien mit anabolen Substanzen sollten dabei besonderen Situationen vorbehalten bleiben und die Ausnahme sein.
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Adipositastherapie: Benötigen GLP-1-RA Begleitschutz durch Anabolika und Co?
IDM