Horváth forscht an computergestützten Methoden zur Analyse biologischer Prozesse auf Einzelzellniveau. Dabei verbindet er Biologie, Mikroskopie und KI-basierte Bildanalyse, um molekulare Zellmechanismen zu verstehen und Ansätze für personalisierte Therapien bei Krankheiten wie Krebs zu entwickeln.
„Wir gratulieren Péter Horváth herzlich zu seiner Ernennung zum Staatssekretär für Wissenschaftspolitik und Innovation in der neu gebildeten ungarischen Regierung. Wir freuen uns, dass mit ihm ein international anerkannter Wissenschaftler von Helmholtz Munich künftig eine verantwortungsvolle Aufgabe im Bereich Wissenschaft und Innovation in Ungarn übernimmt. Seine wissenschaftliche Expertise und internationale Erfahrung stehen für die enge Verbindung von Forschung und innovationsgetriebener Anwendung. Für seine neue Aufgabe wünschen wir ihm viel Erfolg und gutes Gelingen bei der Weiterentwicklung des ungarischen Wissenschafts- und Innovationsstandorts“, sagt Prof. Martin Hrabě de Angelis, wissenschaftlicher Geschäftsführer und Sprecher der Geschäftsführung (kommissarisch) bei Helmholtz Munich.
Im Mittelpunkt seiner Arbeit sollen die Stabilisierung und Weiterentwicklung des ungarischen Forschungs- und Innovationssystems stehen. Dazu zählen eine langfristig planbare Forschungsförderung, attraktive Karriereperspektiven für Forschende sowie eine engere Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft, Start-ups, Industrie und Technologieunternehmen.
In seiner ersten Stellungnahme nach der Ernennung betonte Horváth die Notwendigkeit, die aktuellen Herausforderungen des Forschungssektors rasch anzugehen. Wissenschaftliche Leistung, Transparenz, Fairness und internationale Wettbewerbsfähigkeit sollen dabei die zentralen Leitprinzipien seiner Arbeit bilden.