Wissenschaft, die man sehen und fühlen kann
Unter dem Leitgedanken „Kunst trifft Wissenschaft" sind die Arbeiten in monatelanger Zusammenarbeit mit Wissenschaftler:innen entstanden – mit Labormaterialien, Mikroskopie und Wissen. „In Formation" macht dabei sichtbar, was hinter Daten und Ergebnissen meist verborgen bleibt.
Wissenschaft näher an die Gesellschaft bringen
Initiiert wurde das Projekt von Prof. Maria-Elena Torres-Padilla, Direktorin des Instituts für Epigenetik und Stammzellen (IES) bei Helmholtz Munich, Professorin an der Ludwig-Maximilians-Universität München und 2025 ausgezeichnet mit dem Leibniz-Preis, der höchsten wissenschaftlichen Auszeichnung Deutschlands. Getreu ihrem Motto „Wissenschaft kennt keine Grenzen" setzt sie sich dafür ein, Forschung näher an die Gesellschaft zu bringen.
„Beide stellen Fragen – über das Leben, über Gefühle, über Vorstellungen. Beide gehen in die Tiefe, schauen und suchen nach einem Ausdruck für das, was sie gefunden haben. Beim einen ist dieser Ausdruck logisch, faktisch, geordnet; beim anderen persönlich, in Emotionen eingebettet, einnehmend", so Torres-Padilla über das, was Wissenschaft und Kunst verbindet.
Teil der RepliFate-Abschlusskonferenz
Entstanden ist „In Formation" im Artist-in-Residence-Programm von RepliFate, dem von Helmholtz Munich koordinierten europäischen Promotionsnetzwerk zur DNA-Replikation in der Krebsforschung. Gezeigt wird die Ausstellung anlässlich der Abschlusskonferenz und der International Doctoral School. Kuratiert wird sie von Claudia Schnugg.
Auf einen Blick
Ausstellung: „In Formation" – Anna Dumitriu, Solveig Lill, Pei-Ying Lin, Helen Pynor
Ort: Muffatwerk München, Studio I & II
Laufzeit: 5.–8. Juli 2026, täglich 17–22 Uhr, Eintritt frei
Vernissage: 5. Juli 2026, 17 Uhr
Helena Doctoral School Lecture & Panel „Zu DNA und Kunst": 8. Juli 2026, 19 Uhr