M1 fördert gezielt institutionenübergreifende Zusammenarbeit. Voraussetzung für eine Förderung ist die Beteiligung von Forschenden aus mindestens zwei der drei M1-Partnercluster Helmholtz Munich, LMU Medizin und TUM Medizin. Damit stärkt die Allianz die Vernetzung innerhalb des Münchner Forschungsraums und fördert den Austausch zwischen Grundlagenforschung, translationaler Forschung und klinischer Anwendung.
Vier geförderte Projekte mit Helmholtz Munich
Unter den ausgewählten Vorhaben befinden sich vier Projekte mit maßgeblicher Beteiligung von Helmholtz Munich:
- Neuronal repair in cerebrovascular disease (Leitung: Prof. Magdalena Götz)
- M1 Cachexia Center (M1CC) (Leitung: Prof. Stephan Herzig)
- VISTA – Vision Restoration via Synthetic Enhancers and Targeted AAVs (Leitung: Dr. Boyan Bonev)
- MIRAGE – Multimodal Imaging Resource Platform for Accelerated Gene Therapy Evaluation (Co-Leitung: Prof. Ali Ertürk, Dr. Christoph Gruber)
Die Projekte adressieren Erkrankungen mit hoher gesellschaftlicher und medizinischer Relevanz, darunter Krebs, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Stoffwechselerkrankungen, neurodegenerative Erkrankungen und Sehverlust. Sie spiegeln zugleich die thematische Breite der Münchner Biomedizin wider – von innovativen Therapieansätzen über moderne Bildgebung bis hin zu neuen diagnostischen Verfahren.
„Unsere Aufgabe als Forschungszentrum ist es, die Brücke zwischen Labor und Klinik konsequent weiter auszubauen. Nur so kann personalisierte Medizin ihr volles Potenzial entfalten und zu spürbaren Verbesserungen für Patientinnen und Patienten führen. Die M1 Munich Medicine Alliance ist ein herausragendes Beispiel für die erfolgreiche Zusammenarbeit von Spitzeninstitutionen aus München. Deshalb freue ich mich besonders, dass nun die geförderten Projekte bekannt gegeben wurden und damit die Umsetzung konkreter Innovationen vorangetrieben wird“, sagt Prof. Martin Hrabě de Angelis, wissenschaftlicher Geschäftsführer und Sprecher der Geschäftsführung (kommissarisch) bei Helmholtz Munich, Vorstand des Deutschen Zentrums für Diabetesforschung (DZD) und Gründungsmitglied der M1 Munich Medicine Alliance.
Translation im Fokus
Die Förderlinie „Innovations for Patients“ vereint zwei komplementäre Förderformate: Flagship-Projekte für besonders ambitionierte Forschungsvorhaben mit hohem Innovationspotenzial sowie Translationsgruppen, die patientennahe Forschung gezielt in Richtung klinischer Anwendung vorantreiben. Damit werden sowohl etablierte Forschende als auch Wissenschaftler:innen in frühen und mittleren Karrierephasen unterstützt.
Ergänzend baut die Allianz neue Forschungsinfrastrukturen auf, darunter ein Munich Clinical Studies Center und ein Munich Medical Data Center. Ziel ist es, die Voraussetzungen für eine noch engere Verzahnung von Forschung und klinischer Anwendung zu schaffen und den Wissenschaftsstandort München weiter zu stärken. Mit der ersten Förderperiode beginnt damit auch der konkrete Aufbau einer langfristigen Translationsstruktur, die München als international sichtbaren Medizinstandort weiter stärkt.
Weitere Informationen
M1 Munich Medicine Alliance: https://m1.bayern/
Fotogalerie: https://www.stmwk.bayern.de/ministerium/bilder.html