M1 startet erste Förderperiode und treibt Translation in München voran

M1 startet erste Förderperiode und treibt Translation in München voran

Transfer Diabetes IDC Stem Cells ISF

Mit dem Start der ersten Förderperiode beginnt die aktive Translationsphase der M1 – Munich Medicine Alliance in München. Im Rahmen des Programms „Innovations for Patients“ fördert die Allianz sieben Forschungsprojekte mit insgesamt rund 7,45 Millionen Euro, um wissenschaftliche Erkenntnisse schneller in die Patientenversorgung zu überführen. Vier der ausgewählten Vorhaben werden von Forschenden von Helmholtz Munich geleitet oder mitgeleitet und treiben die Entwicklung neuer Diagnose- und Therapieansätze gezielt voran.

M1 fördert gezielt institutionenübergreifende Zusammenarbeit. Voraussetzung für eine Förderung ist die Beteiligung von Forschenden aus mindestens zwei der drei M1-Partnercluster Helmholtz Munich, LMU Medizin und TUM Medizin. Damit stärkt die Allianz die Vernetzung innerhalb des Münchner Forschungsraums und fördert den Austausch zwischen Grundlagenforschung, translationaler Forschung und klinischer Anwendung.

Vier geförderte Projekte mit Helmholtz Munich

Unter den ausgewählten Vorhaben befinden sich vier Projekte mit maßgeblicher Beteiligung von Helmholtz Munich:

Die Projekte adressieren Erkrankungen mit hoher gesellschaftlicher und medizinischer Relevanz, darunter Krebs, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Stoffwechselerkrankungen, neurodegenerative Erkrankungen und Sehverlust. Sie spiegeln zugleich die thematische Breite der Münchner Biomedizin wider – von innovativen Therapieansätzen über moderne Bildgebung bis hin zu neuen diagnostischen Verfahren.

„Unsere Aufgabe als Forschungszentrum ist es, die Brücke zwischen Labor und Klinik konsequent weiter auszubauen. Nur so kann personalisierte Medizin ihr volles Potenzial entfalten und zu spürbaren Verbesserungen für Patientinnen und Patienten führen. Die M1 Munich Medicine Alliance ist ein herausragendes Beispiel für die erfolgreiche Zusammenarbeit von Spitzeninstitutionen aus München. Deshalb freue ich mich besonders, dass nun die geförderten Projekte bekannt gegeben wurden und damit die Umsetzung konkreter Innovationen vorangetrieben wird“, sagt Prof. Martin Hrabě de Angelis, wissenschaftlicher Geschäftsführer und Sprecher der Geschäftsführung (kommissarisch) bei Helmholtz Munich, Vorstand des Deutschen Zentrums für Diabetesforschung (DZD) und Gründungsmitglied der M1 Munich Medicine Alliance.

Translation im Fokus

Die Förderlinie „Innovations for Patients“ vereint zwei komplementäre Förderformate: Flagship-Projekte für besonders ambitionierte Forschungsvorhaben mit hohem Innovationspotenzial sowie Translationsgruppen, die patientennahe Forschung gezielt in Richtung klinischer Anwendung vorantreiben. Damit werden sowohl etablierte Forschende als auch Wissenschaftler:innen in frühen und mittleren Karrierephasen unterstützt.

Ergänzend baut die Allianz neue Forschungsinfrastrukturen auf, darunter ein Munich Clinical Studies Center und ein Munich Medical Data Center. Ziel ist es, die Voraussetzungen für eine noch engere Verzahnung von Forschung und klinischer Anwendung zu schaffen und den Wissenschaftsstandort München weiter zu stärken. Mit der ersten Förderperiode beginnt damit auch der konkrete Aufbau einer langfristigen Translationsstruktur, die München als international sichtbaren Medizinstandort weiter stärkt.

Weitere Informationen

M1 Munich Medicine Alliance: https://m1.bayern/   
Fotogalerie: https://www.stmwk.bayern.de/ministerium/bilder.html  
 

Porträt Martin Hrabe de Angelis
Querformat
Background: Office / Indoorplant
Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Martin Hrabě de Angelis

Wissenschaftlicher Geschäftsführer und Sprecher der Geschäftsführung (komm.)

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[Translate to German:]
Prof. Dr. Magdalena Götz

Direktorin des Instituts für Stammzellenforschung, ISF

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Stephan Herzig Porträt freigestellt
Prof. Dr. Stephan Herzig

Research Director Helmholtz Munich, Head of Diabetes Department and Head of Research Unit "Diabetes and Complications"

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Dr. Boyan Bonev
Boyan Bonev Profil anzeigen
Dr. Christoph Gruber

Post-doc, Gene Editing

Porträt Ali Ertürk
Querformat
Hintergrund: HDC Foyer
Dr. Ali Ertürk

Research Director Institute for Intelligent Biotechnologies, iBIO

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